Geschäftsleben - Zuhause wird vermehrt mit neuer Einrichtung verschönert / Wohnmarkt Keilbach setzt auf Hersteller aus Deutschland / Team berät am Telefon Trend geht in Pandemie zu hochwertigen Möbeln

Von 
csc
Lesedauer: 
Sabrina Baumann berät Kunden des Wohnmarkt Keilbach derzeit per Telefon – auf der Homepage können zuvor 2500 Artikel angeschaut werden. © Scholl

Ketsch. Wenn man schon die meiste Zeit daheim verbringt, dann wenigstens in einer schön eingerichteten Umgebung. Dieser Trend bei den Verbrauchern wird aktuell seitens der Möbelindustrie beobachtet und kommuniziert. Doch macht das Homeoffice und das Homeschooling tatsächlich Lust auf eine neue Einrichtung? Wird jetzt, in einer Zeit in der die Gastronomie weitestgehend geschlossen ist, der Wunsch nach einer Traumküche realisiert? Und wird vielleicht das geplante Urlaubsgeld anstatt für eine Reise in die Ferne nun in ein besonders hochwertiges Möbelstück investiert? Unsere Zeitung hat bei Daniela Blaschko, Geschäftsführerin beim Wohnmarkt Keilbach nachgefragt.

AdUnit urban-intext1

„Tatsächlich lässt sich im Laufe der Corona-Pandemie dieser Trend bestätigen. Viele Kunden investieren in hochwertige Möbel und immer wieder hören wir Sätze wie ,wenn wir schon sonst nicht groß aus dem Haus kommen, dann machen wir uns unser Zuhause eben schön.“

Natürlich trifft die Lockdown-Schließung der 4500 Quadratmeter Verkaufsfläche, über die das seit 1972 in Ketsch bestehende und stets familiengeführte Möbelhaus in der Hockenheimer Straße verfügt, Inhaber und Kunden hart. Das gemütliche Schlendern durch die Wohn-, Küchen-, und Badausstellung, in der die neuesten Trends gezeigt werden, oder das Stöbern in der umfangreich ausgestatteten Boutique im Erdgeschoss muss aktuell entfallen. „Eine große Stärke unseres Hauses ist und bleibt auch in Corona-Zeiten die persönliche Beratung unserer Kunden, zu denen viele Stammkunden gehören. Mit unserem Team, das aus über 20 Mitarbeitern besteht, ist es uns in dieser Zeit ein besonderes Anliegen, dass die Kunden auf diese Dienstleistung nicht verzichten müssen, auch wenn wir uns nicht im Möbelhaus sehen können. Das Team steht telefonisch zur Verfügung und schon vorab können interessierte Kunden auf unserer Homepage rund 2500 Artikel, was natürlich nur ein Teil unseres Sortiments ist, anschauen“, erklärt Blaschko.

„Für Fragen zu Größen oder Farben sind wir mit allen technischen Mitteln dann gerne im Einsatz. Ob es um Wohnraum- oder Küchenplanungen geht, unser Team ist individuell für jeden Kunden sehr engagiert. Zusätzlich kann man beispielsweise bei der Auswahl auch gerne Stoffmuster oder Farbmuster nach Rücksprache bei uns abholen“, ergänzt die 52-jährige Expertin für Möbel.

Um Sortiment fürs Bad erweitert

AdUnit urban-intext2

Im vergangenem Jahr wurde das Sortiment bei Keilbach um den Bereich Badmöbel erweitert. Grillfans finden vom renommierten Hersteller Weber nahezu das volle Sortiment und wer gerne selbst neue Kochtrends ausprobieren möchte, ist bei den Kursen der etablierten Kochschule bestens aufgehoben. „Aktuell kann die Kochschule nicht stattfinden, aber wir haben schon einige Termine ab Mitte des Jahres, die man buchen kann. Sollten die Termine Corona-bedingt nicht stattfinden können, so ist selbstverständlich später eine Umbuchung oder eine Erstattung möglich“, führt Daniela Blaschko weiter aus.

Zeitnahe Lieferungen

In der Pandemie hat sich eine Strategie des Möbelhauses besonders bewährt – man setzt auf deutsche Hersteller. „Wir können dadurch unseren Kunden zeitnahe Lieferungen zusichern, da keine Lieferengpässe entstehen, was bei Herstellern aus Übersee in der Pandemie teils nicht möglich war. Außerdem haben wir in unserem 2500 Quadratmeter großen Lager eine großen Bestand sogar direkt vorrätig. Zusätzlich beschäftigen wir für unsere Küchen ein eigenes Montageteam und können hier sehr flexibel und nach Kundenbedarf arbeiten. Ob Abholung oder Lieferung, bei uns geht der Verkauf weiter“, ergänzt die Ketscherin überzeugt.

AdUnit urban-intext3

Dennoch: Geschäftsführerin Daniela Blaschko und das ganze Keilbach-Team freuen sich heute schon wieder auf den Tag, wenn das Möbelhaus seine Türen wieder für die Kunden öffnen darf. csc

Thema : Coronavirus

  • Pandemie Gärtnereien, Gartenmärkte und Blumenläden dürfen ab 1. März öffnen

    Baden-Württemberg will ab nächsten Monat einige Geschäfte wieder öffnen. Ministerpräsident Winfried Kretschmann kann sich auch vorstellen, dass sich wieder zwei Haushalte privat treffen dürfen.

    Mehr erfahren
  • Baden-Württemberg Erzieher und Lehrerinnen können sich ab sofort impfen lassen

    Es sollte für Kita-Beschäftigte und Lehrer eine frohe Botschaft sein: Baden-Württemberg macht für sie eine Impfung gegen das Coronavirus ab sofort möglich - früher als gedacht. Doch dann ruckelt es am Anfang - mal wieder.

    Mehr erfahren
  • Corona-Maßnahmen im Überblick Die neuen Bund-Länder-Beschlüsse vom 10. Februar

    Bund und Länder sehen in deutlich gesunkenen Ansteckungsraten viel erreicht im Kampf gegen Corona - aber noch keinen Anlass für Entwarnung. Denn neue Mutanten breiten sich aus. Die neuen Beschlüsse im Detail.

    Mehr erfahren