Katholische Kirchengemeinde - Erstkommunion von April auf Juli verschoben / Vorbereitungen laufen online und über Arbeitsmappen ab / Erneuter Livestream des Festgottesdiensts geplant Trotz der besonderen Umstände soll’s unvergesslich werden

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csc
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Die vorerst letzte Erstkommunion, als man sich noch nahe kommen durfte: Die Kinder stellen sich 2019 auf. © Scholl

Ketsch. Für die bevorstehende Erstkommunion, die zuerst im April geplant war, wurden in Ketsch 33 Mädchen und Jungen angemeldet. „Wir haben uns nun entschieden, die Erstkommunion zu schieben und zwei Festgottesdienste geplant. Am 17. Juli sollen die Erstkommunikanten der Neurottschule das Sakrament empfangen und am 18. Juli die der Alten Schule“, berichtet Gemeindereferentin Sigrun Gaa-de Mür im Gespräch mit unserer Zeitung.

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Die Hoffnung lag bei der Entscheidung darauf, dass bis dahin der Sommer und die fortgeschrittenen Impfprozesse dazu führen, dass sich die Lage etwas entspannten könnte. „Im November haben wir einen Online-Infoabend für die Eltern angeboten. Alle angemeldeten Kinder erhielten in der Zwischenzeit Arbeitsmappen mit Aktionen und Mitmach-Angeboten, die innerhalb der Familie bearbeitet werden können. Einen ersten Online-Gottesdienst für die Kommunionkinder gab es am 10. Januar und es sind weitere geplant“, beschreibt Sigrun Gaa-de Mür die aktuelle Situation der Vorbereitung. Natürlich sei die Begegnung der Kinder und auch der Eltern mit der Kirche und untereinander sehr wichtig, doch aktuell sei dies einfach nur online machbar. „Mittlerweile haben wir hier gute Möglichkeiten, entsprechendes Equipment und einige Erfahrung mit dem Streamen von Gottesdiensten.“

Ruhig und entspannt

Im vergangenen Jahr sei beispielsweise der Erstkommunionsgottesdienst live übertragen worden. Auch wenn es natürlich sehr schön sei, wenn bei einem solchen Festgottesdienst die Kirche gut gefüllt ist, so lasse sich rückblickend sagen, dass dieser Gottesdienst damals sehr ruhig und entspannt ablief und die Kommunionkinder absolut im Mittelpunkt standen. „Außerdem konnten Verwandte, die weiter weg wohnten und auch Angehörige, die aus gesundheitlichen Gründen nicht in die Kirche kommen können, durch diese Möglichkeit das Geschehen in der Kirche verfolgen“, so die Gemeindereferentin. Dass die Anzahl der Angehörigen, die bei den Festgottesdiensten in diesem Jahr anwesend sein können, beschränkt werde, sehe Gaa-de Mür als sehr wahrscheinlich an.

„Wir haben zudem eine Trennung nach den Schulen vorgenommen, damit perspektivisch die Kinder, die auch sonst in einem Klassenverband sind, in der Kirche beieinander sitzen können.“

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Schön wäre es bis dahin außerdem, sofern es die Verordnungen zulassen, dass man zumindest in kleinen Gruppen im Freien Stunden anbieten könne, doch dies sei aktuell eben nur eine Idee, denn jegliches Risiko sei zu vermeiden.

„Für alle Kinder und unsere Kommunionkinder bieten wir am Aschermittwoch wieder einen Online-Gottesdienst an. Außerdem lohne sich immer mal der Blick auf die Homepage der Seelsorgeeinheit Brühl-Ketsch, auf der alle Gottesdiensttermine und weitere Informationen zu finden seien. „Gerne versenden wir an Interessierte unseren Newsletter, der immer alle aktuellen Informationen enthält. Hierzu kann man sich auf der Homepage eintragen“, sagt Sigrun Gaa-de Mür und versichert: „Auch wenn in diesem Jahr die Feier der Erstkommunion noch mal etwas anders sein wird als vielleicht die Jahre zuvor sind wir sicher, dass es für die Kommunionkinder ein ganz feierlicher und unvergesslicher Tag sein wird und etwas ganz Besonderes.“ csc