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Altennachmittag

Wangler ist die Begegnung mit den Älteren wichtig

Das Angebot für die Senioren in der Enderlegemeinde bleibt erhalten – aber es gibt ein neues Organisationsteam

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csc
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Staffelübergabe beim Orgateam des Altennachmittags: Bürgermeister Timo Wangler (v. l.) mit Nina Schmidt, Michaela Issler-Kremer, Barbara Breuner, Gabi Elsässer, Anita Pohl, Hedi Wirnshofer, Helmut Elsässer und Hauptamtsleiter Ulrich Knörzer. © Scholl

Ketsch. Auf einer langen Tradition beruht der Altennachmittag, der zuletzt 14-tägig im Haus der Begegung stattfand und zweimal jährlich in der Rheinhallengaststätte. Dieses Angebot richtet sich an Senioren, die einen schönen und unterhaltsamen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen verbringen möchten. Ein kleines Programm ist außerdem Bestandteil und das gesellige Zusammensein etwas sehr Schönes, einer vorherigen Anmeldung bedarf es nicht. „Rund 50 Senioren bei den Altenachmittagen und über 170 Senioren bei den zwei größeren Veranstaltungen kommen immer gerne“, berichten Hedi Wirnshofer und Barbara Breuner von der Gemeindebücherei, die mit ihrem Team bei den großen Veranstaltungen unterstützt.

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Nun, so erklärte Michaela Issler-Kremer vom Seniorenbüro bei einem Pressetermin der Gemeinde, sei Hedi Wirnshofer auf die Gemeinde zugekommen. „Viele aus dem Team um Hedi Wirnshofer können alters- und gesundheitsbedingt nicht mehr mitwirken, so haben wir gemeinsam seitens der Gemeinde und in Verbindung mit dem Seniorenbeirat nach einer Lösung gesucht, um den Altennachmittag der Gemeinde fortzuführen, und eine sehr gute gefunden“, sagt Hauptamtsleiter Ulrich Knörzer.

Die Elsässers übernehmen

Aus den Reihen des Seniorenbeirates hätten sich erfreulicherweise Gabi und Helmut Elsässer bereiterklärt, als Organisatoren verantwortlich zu zeichnen, die von einem Helferteam unterstützt werden. „Wir sind sehr dankbar für dieses Angebot und danken Hedi Wirnshofer und ihrem Team, das teilweise nun auch das neue Team unterstützen wird. Seitens der Gemeinde ist weiterhin Michaela Issler-Kremer Ansprechpartnerin – einige Mitglieder des Seniorenbeirates haben ihre Unterstützung ebenfalls zugesagt“, ergänzt Knörzer.

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Bürgermeister Timo Wangler bekräftigt: „Uns sind die Angebote für die Senioren sehr wichtig und natürlich braucht es dafür Helfer. Von daher wäre es schön, wenn sich innerhalb der Gemeinde noch weitere Ehrenamtliche fänden, denen die Altennachmittage am Herzen liegen. Am Mittwoch, 10. August, möchte sich das Orgateam treffen, wer dann Interesse hat, kann sich bei Michaela Issler-Kremer melden und künftig aktiv mithelfen, dass dieses schöne Angebot Bestand hat, welches von der Gemeinde ausgerichtet wird.“

Gemeinsam habe man zwischenzeitlich geprüft, wie der Altennachmittag sich künftig gestalten wird. „Wir werden am 28. September um 14 Uhr mit einem größeren Altennachmittag in der Rheinhallengaststätte unter dem neuen Organisationsteam starten. Einen Fahrdienst wird es geben, hierzu folgen noch weitere Informationen. Bei Kaffee und Kuchen wird hier ein kurzweiliges Angebot für alle Senioren geboten, eine Anmeldung ist auch künftig nicht erforderlich“, freut sich Michaela Issler-Kremer. Von da an soll der Altennachmittag dann wieder einmal monatlich im Haus der Begegnung stattfinden. „Wir sind dankbar, das Pfarrer Noeske von der evangelischen Kirchengemeinde uns die Räumlichkeit wieder zugesagt hat“, ergänzt Knörzer. Um in Folge ein immer attraktives Rahmenprogramm bieten zu können, seien die Kindergärten, Schulen, Vereine oder Privatpersonen gefragt, die sich gerne beim Seniorenbüro melden könnten.

Wer sich engagieren möchte, ist willkommen. Für Gabi und Helmut Elsässer ist ihr Einsatz bereits jetzt eine Herzenssache: „Wir haben während unserer Corona-Erkrankung 2020 seitens der Gemeinde und über die Nachbarschaftshilfe so viel Unterstützung bekommen, dass wir uns damals entschlossen haben, wenn wir genesen sind, etwas zurückzugeben. Seither setzen wir uns gerne ein und freuen uns nun auf die neue Aufgabe mit hoffentlich vielen, die auch mithelfen möchten, und Senioren, die durch den Altennachmittag etwas Abwechslung vom Alltag bekommen“, sind sich die beiden einig. 

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