Wie am Schnürchen

Von 
Caroline Scholl
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Ehrlich? Ich bin noch lange nicht im Seniorenalter und nach meiner persönlichen Einschätzung durchaus versiert, wenn es um die Arbeit im Internet geht. Und doch musste auch ich mich erst auf der Anmeldeplattform zur Online-Impfterminbuchung zurechtfinden, als ich kürzlich für meinen Vater einen solchen wollte. Man hat einige Eingaben zu machen, bekommt Codes per E-Mail, die wieder bei der Plattform eingegeben werden müssen, um dann eine Impfstelle auszuwählen und einen Termin festzumachen. Und wenn man den ersten hat, geht es wieder zurück auf Anfang. Das ganze Spiel beginnt von vorne. Aber keine Sorge, es ist möglich und machbar. Zum Impftermin habe ich meinen Vater begleitet und durfte die ganze Zeit in Mannheim dabei sein, das ist gestattet. Im Impfzentrum waren die Abläufe extrem professionell organisiert, keine unnötigen Wartezeiten, sehr freundliches Personal und am Ende ein zufriedener und frisch geimpfter Papa mit einem Pflaster am Arm, der mit den Worten „was man nicht alles erlebt in seinem Leben“ wieder ins Auto stieg – was will man mehr?

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Die Ärzte beantworteten alle Fragen umfangreich, keiner war genervt und in einer halben Stunde war alles erledigt. Nun heißt es in drei Wochen wieder: auf zum zweiten Termin.