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Jugendbeirat - Idee eines neuen öffentlichen Sportangebots wird weiter geprüft / Spendenlauf im nächsten Jahr abermals in Planung

Zwei Standorte für Calisthenics Park

Von 
Caroline Scholl
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Alexandra Rohr (v. l.) vom Jugendbeirat, David Fitterling von der Verwaltung und Jens Petri von der Mobilen Jugendarbeit besprechen Calisthenics Standorte. © Scholl

Ketsch. Erneut in der Rheinhallengaststätte, jedoch diesmal mit etwas weniger Beteiligung, tagte der Jugendbeirat der Enderlegemeinde: „Wir haben zwei Punkte auf der Tagesordnung und es gibt gerade zum ersten Punkt interessante Neuigkeiten“, begrüßte Hauptamtsleiter Ulrich Knörzer die Anwesenden und das interessierte Publikum, bestehend aus jeweils zwei Vertretern des Gemeinderats und des Seniorenbeirats. „In der vergangenen Sitzung im Juli wurde von drei Ketscher Jugendlichen die Idee vorgestellt, den Trendsport Calisthenics aus den Vereinigten Staaten in die Enderlegemeinde zu bringen (wir berichteten). Damals wurde der Kostenrahmen für eine solche Anlage mit Beträgen zwischen 10 000 und 50 000 Euro beziffert, was bei der aktuellen Finanzlage der Gemeinde nicht umsetzbar ist. Damals haben wir uns darauf verständigt, unter anderem bei Forst BW nachzufragen, die in Hockenheim bereits eine solche Anlage unterstützt hat“, fasste der Hauptamtsleiter zusammen.

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David Fitterling von der Gemeindeverwaltung ergänzte: „Forst BW kann sich zwar finanziell nicht beteiligen, hat jedoch zwei Örtlichkeiten hier in Ketsch benannt, die sich für eine solchen Anlage eignen könnten.“ Hier stehe zum einen eine Fläche in der Nähe der Vereinsanlage der Sportvereinigung 06 und eine weitere Fläche in der Nähe des Beachvolleyballfeldes bei der TSG im Blickpunkt.

„Wenn sich Sponsoren finden, dann wären diese Flächen zu prüfen, und natürlich das Gespräch mit den Vereinen zu suchen“, bekräftigt Ulrich Knörzer. Vorteile gäbe es durchaus, denn die Flächen seien in der Nähe von Sportanlagen und durch Bäume gut beschattet, sodass der Sonnenschutz gewährleistet wäre. Im nächsten Schritt solle außerdem geprüft werden, ob die in Hockenheim bestehende Calisthenics Anlage, die rund 20 000 Euro gekostet habe (wobei sich der Betrag hälftig auf Material und auf Aufbau verteilte) eins zu eins in Ketsch umgesetzt werden könne.

„Dies hätte den Vorteil, dass man möglichen Sponsoren konkrete Zahlen mitteilen könnte“, erkärte Ulrich Knörzer. Jens Petri von der Mobilen Jugendarbeit des Vereins Postillion wird sich nun mit den jugendlichen Ideengebern und dem Jugendbeirat zusammenfinden, um diese Optionen zu prüfen, wie er mitteilte.

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„Idee unterstützenswert“

„Ich finde die Idee dieses Sportangebots sehr gut und finde es lobenswert, dass die Jugendlichen selbst solche Ideen entwickeln, dies halte ich für unterstützenswert“, ergänzte Gemeinderätin Alexandra Scalia (Grüne).

Beim zweiten Tagesordnungspunkt wurde auf den kürzlich durchgeführten Spendenlauf zurückgeblickt. „Wir können nur Positives berichten. Der Spendenlauf war ein voller Erfolg – auch unter Corona-Bedingungen. Die Gemeinde hat sehr gut unterstützt, die Helfer waren voll motiviert, die Läufer hatten viel Spaß und das Bühnenprogramm hat gut gepasst. Das Team des Deutschen Roten Kreuzes hat uns kostenlos unterstützt und wir prüfen bereits Termine für den nächsten Spendenlauf im nächsten Jahr gemeinsam mit Christian Beck von ,Run for your life’. Die Spendensumme von 3500 Euro werden wir dem Jugendhaus in Ahrweiler in Kürze übergeben“, erklärte Jens Petri von der Mobilen Jugendarbeit, die den Spendenlauf mit genanntem Fitnessexperten und Personal Coach organisierte und durchführte.

Mario Kart-Battle

Darüber hinaus informierte die Sprecherin des Jugendbeirats Alexandra Rohr, dass sie in Kürze mit dem Central Kino Kontakt aufnehmen werde, um die Möglichkeiten der Fortsetzung von Kinoabenden für Jugendliche zu besprechen. Am Montag, 8. Dezember, sei außerdem im Kino eine Wiederauflage an der Spielekonsole beim Mario Kart-Battle angedacht.

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Freie Autorin Freie Journalistin für die Region Rhein-Neckar

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