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Lußhardtschule: 2 - Sven Riedner von der Klimaschutzagentur des Kreises bringt Kindern der Klassenstufe drei die Folgen der CO-Anreicherung mit Versuchen vor Augen

Alle müssen helfen, damit die Erde kein Fieber hat

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aw
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Sven Riedner von der Klimaschutz- und Energieberatungsagentur Heidelberg sensibilisiert die Schüler der Klassenstufe drei mit kleinen Experimenten für die Auswirkungen der übermäßigen Kohlendioxid-Freisetzung. © Lenhardt

Neulußheim. Jedes Kind, das schon einmal im Sommer im Schwimmbad war, weiß es: Mit der Zeit heizt einen die Sonne ganz schön auf. Was sie nicht nur mit den Menschen macht, sondern auch mit der Erde. Was passiert, wenn die Wärme nicht mehr entweichen kann, das erfuhren die Schüler der Klassenstufe drei der Lußhardtschule beim Besuch von Sven Riedner von der Kliba.

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Die Kliba ist die Klimaschutzagentur des Kreises und hat es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, Schüler angesichts des Klimawandels dafür zu sensibilisieren, wie schon der Einzelne mit seinem Verhalten Einfluss auf die Entwicklung nehmen kann.

In zwei Schritten führte Riedner den Kindern den Klimawandel eindrucksvoll vor Augen. Zunächst ließ er sie im Hof die Temperatur mittels spezieller Thermometer messen. Die Sonne tat ihm an diesem Vormittag den Gefallen und spielte mit – kein Wölkchen trübte den blauen Himmel. Zum Vergleich wurde dann die Temperatur unter einer lichtdurchlässigen Kuppel gemessen und siehe da, die Temperaturen stiegen gewaltig an. Ganz klar: Die warme Luft konnte nicht entweichen, leuchtete es den Schülern ein.

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Im nächsten Schritt wurde in den Chemiebaukasten gegriffen: Jede Gruppe erhielt eine Plastikflasche, einen Luftballon und einen Trichter zur Ausrüstung, Backpulver und Essig zum Experimentieren. Mithilfe des Trichters kamen Backpulver und Essig in die Flasche, dann wurde gemixt: Luftballon über den Flaschenhals, kurz gewartet – und es begann zu brodeln.

Nach der Pause staunten die Kinder nicht schlecht – der Luftballon über dem Flaschenhals hatte sich mehr oder weniger prall gefüllt. Das ursprüngliche Blubbern gab den Schülern den entscheidenden Hinweis – eine chemische Reaktion hatte stattgefunden und eines der Kinder wusste gar, was aus dem Backpulver im Essig wurde: Kohlendioxid, kurz CO2.

Nun führte Riedner die beiden Experimente zusammen, auf der einen Seite die Sonne, die die Luft erwärmt, auf der anderen Seite die mit CO2 angereicherte Atmosphäre, die verhindert, dass die Wärme entweichen kann – die Erde hat Fieber.

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Mit den Kindern wurde nachgeschaut, woher denn das ganze CO2 kommt und schnell entstand eine Liste der Übeltäter: Kraftfahrzeuge, Flugzeuge, Schiffe, Fabriken aber auch Viehhaltung und Kraftwerke. Und die Kinder steuerten auch Überlegungen bei, wie man helfen könne, CO2 zu vermeiden: weniger Fleisch essen, mehr zu Fuß gehen oder das Rad benutzen und auf Urlaubsflüge verzichten. aw

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