Neulußheim

Beim Spazierengang Neulußheim von wildem Müll befreit

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Frank und Sabine Keil (obere Reihe, v. l.), Max Stutzmann und Laura Kühne, Janina Keil, Annemarie Herrmann und Tochter Pia Lang, Renate Langham (untere Reihe v. l.), Claudia Piorr, Julius und Franziska Hertenstein und Ingeborg Bamberg. © Bamberg

Neulußheim. Der vom Verein „Wir für Neulußheim“ (WfN) initiierte Dreck-weg-Spaziergang am Ostersamstag war ein voller Erfolg. „Es ist unglaublich, wie viel Müll 13 Erwachsene und vier Kinder eingesammelt haben“, staunt Vereinsvorsitzende und Gemeinderätin Ingeborg Bamberg angesichts der vielen Müllsäcke.

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Werner Weis hatte sich den Bereich rund um den Rewe-Markt vorgenommen. Neben dem üblichen Verpackungsmüll zog er einen Staubsauger, einen Maschendrahtzaun und Altkleider aus der Hecke. Kurioses fanden auch Max und Laura, lag doch ein recht gut erhaltener Feuerlöscher in der Hecke am Radweg Richtung Altlußheim. Max’ Papa Jörg Stutzmann war ziemlich fassungslos angesichts der unglaublich vielen leeren Wodkaflaschen im Gehölzstreifen hinter der Hundewiese. „Hier sieht es aus, als ob regelmäßig Trinkgelage stattfinden würden“. Auch Diana Stutzmann und Dagmar Janke staunten über die Fundstücke. „Ein großer kaputter Blumenkübel aus Holz, ein Metalltisch und ein ausrangierter Tannenbaum. Da kommt auch einiges an Gewicht zusammen.“

Zahlreiche Plastikschnipsel

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Viel Kleinmüll in Form von Verpackungsabfällen, aber auch Plastikschnipsel von den landwirtschaftlichen Folienabdeckungen fanden Frank, Sabine und Janina Keil sowie Ingeborg Bamberg, die sich die Feldwege Richtung Noba für ihren Dreck-weg-Spaziergang ausgesucht hatten. Dank WfN-Gemeinderätin Claudia Piorr kamen der Altreutweg und die Halfpipe in den Genuss eines Osterputzes.

„Beim Spazierengehen haben wir schon in den vergangenen Wochen gedacht: Hier müsste mal Müll weggeräumt werden. Da kam die Einladung zum Dreck-weg-Spaziergang genau richtig“, freuen sich Annemarie Herrmann und Tochter Pia Lang, die rund um den Friedhof klar Schiff gemacht haben.

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Spaß kommt nicht zu kurz

Und dass Müllsammeln auch Spaß macht, zeigte sich bei Renate Langham, die mit Franziska und Julius samt Bollerwagen auf den Feldwegen Richtung Hockenheim unterwegs war: „Wenn man rund um blühende Gehölze nach Müll fischt, kommt man mit Blüten im Haar wieder raus.“ Einig waren sich alle Helferinnen und Helfer: Beim nächsten Mal sind wir wieder dabei.

„Die Entsorgung der Müllsäcke übernimmt übrigens die Gemeinde Neulußheim, das könnten wir privat nicht leisten“, erläutert Ingeborg Bamberg. „Nach einer unkomplizierten Absprache mit dem Bauhofleiter Bodo Roß konnten wir unser „Sammelergebnis“ dort einfach abliefern“, freut sie sich über die gute Zusammenarbeit. ib

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