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Angelsportverein Frühauf - Fischverkauf und -verzehr am Eichelgartensee / Auf das große Fest musste heuer verzichtet werden

Der Zander mundet den Gästen auch ohne Musik

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mr
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Jetzt sind sie wieder in ihrem Element – die Fischbäcker Bernd Brenner (li.) und Thomas Ballreich (re.) mit all ihren fleißigen Helfern im Hintergrund. © Wolfgang Schwindtner

Neulußheim. Traditionsgemäß findet am ersten Juli-Wochenende bei den Anglern das Fischerfest am Eichelgartensee statt. In diesem zweiten Coronajahr war wieder vieles anders als sonst. Auf das große Festzelt wurde verzichtet, stattdessen wurde der Biergarten des Clubhauswirtes „Schorsch“ Keller genutzt. Auch mussten die Angler auf das sonst übliche Rahmenprogramm verzichten und wurden aus drei Festtagen deren zwei.

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Das Organisationsteam um Vorsitzenden Rainer Pepperkock hatte schon im Vorfeld viel zu tun, die geltenden Coronaregeln umzusetzen, damit ein reibungsloser Ablauf garantiert werden konnte. Fast täglich wurde das Team mit neuen Regeln überrollt. Erst relativ spät sorgten die sinkenden Inzidenzwerte für die Erlaubnis, den Fisch vor Ort verzehren zu dürfen.

Zahlreiche Helfer im Einsatz

Rund 50 Helfer waren über die Tage im Einsatz, um die zahlreichen Gäste aus nah und fern mit schmackhaften Fischspezialitäten wie Forellen, Zander- und Seelachsfilets zu versorgen. Sehr gut wurden auch die goldgelben Forellen aus dem Rauch angenommen. „Schorsch“ Keller und sein Team hatten alle Hände voll zu tun die Besucher mit erfrischenden Getränken zu versorgen.

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Ein kleiner Wermutstropfen war der am Sonntagnachmittag einsetzende Wetterumschwung, welcher vor allen die zahlreichen Radler, die ansonsten das Fest am Eichelgartensee als Anlaufstelle nutzen, vom Verweilen bei den Fischern abhielt. Auch konnte in diesem Jahr nicht die Ehrung des Fischerkönigs und seiner Prinzen vorgenommen werden.

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Erste Fischerkönigin

Sehr zum Bedauern der Verantwortlichen, denn erstmals in der Vereinsgeschichte gibt es mit Pamela Benbiga eine Fischerkönigin. Sie setzte sich beim Königsangeln Anfang Juli am Kleinen Eichelgartensee überlegen gegenüber der männlichen Konkurrenz durch. Erster Prinz wurde Hanspeter Handlos vor Werner Kuppinger als zweiter Prinz. Die offizielle Ehrung soll nun beim Familienabend im November nachgeholt werden.

Am Sonntagabend war ein Großteil der Vorräte aufgebraucht, alle Helferinnen und Helfer waren erschöpft, aber glücklich über den reibungslosen Verlauf der Veranstaltung. An beiden Tagen durfte sich der Verein über großen Zuspruch freuen, viele Gäste nahmen den Fisch mit für die heimische Tafel.

Ein Dank des Vereins geht an alle Besucher, welche dem Verein in dieser schweren Coronazeit die Stange gehalten haben. Alle hoffen nun auf Normalität im kommenden Jahr und ein gewohntes dreitägiges Fischerfest mit allem was dazu gehört. mr

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