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Gotteshaus - Pfarrerin Katharina Garben freut sich über das neue Angebot der Kirchengemeinde / Virtueller Rundgang zeigt Fülle der Angebote auf

Digitaler Rundgang durch die Neulußheimer Kirche

Von 
zg
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Martin Karger mit Pfarrerin Katharina Garben und dem 3-D-Scanner bei der Digitali-sierung des Kircheninnenraums. © Wolfgang Schwindtner

Neulußheim. Ein virtueller Rundgang durch die evangelische Kirche – das ist seit einigen Tagen möglich. Dabei gibt es nicht nur das Innere des Gotteshauses zu sehen. An mehreren Stationen erfahren die Besucher Wissenswertes rund um die Kirchengemeinde. Was genau es mit dem Projekt auf sich hat, erläutert Pfarrerin Katharina Garben im Gespräch mit unserer Zeitung.

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Wie ist das Projekt entstanden?

Katharina Garben: Christian Lörch, Leiter des evangelischen Kindergartens in Neulußheim, und Martin Karger, Chef der Firma Tour360 in Ilshofen, haben so eine Tour schon für die Kita entwickelt. Dadurch haben Eltern in Pandemiezeiten die Gelegenheit, Einblicke in den Kindergarten zu bekommen. Lörch hat dann angeregt, dass das eine tolle Möglichkeit für die Kirche sei. Wir haben dem Kirchengemeinderat mithilfe eines Demo-Bands vorgestellt, welche Möglichkeiten es gibt. Das hat alle überzeugt.

Wie lange dauerte die Umsetzung?

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Garben: Vom Demo-Tape bis zur Einbindung in die Homepage hat es drei Monate gedauert.

Wie läuft die 3-D-Tour ab?

Garben: Im Prinzip ganz einfach: Über die Homepage der Kirchengemeinde kommt man auf den Link. Wenn man diesen angeklickt hat, kann man anschließend mit der Maus oder mit den Pfeiltasten verschiedene Punkte in der virtuellen Kirche ansteuern – zum Beispiel das Taufbecken, den Altar, die Altarbibel, die Kanzel oder die Orgel. Da gibt es dann Informationen über die einzelnen Gegenstände und über die Kirchengemeinde allgemein. Sogar ein virtueller Besuch des Glockenturms ist möglich.

Wie viele Stationen gibt es?

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Garben: Im Moment kann man gut zehn Punkte ansteuern. Theoretisch kann man das noch erweitern. Aber wir wollen das nicht überladen. Und: Bei den einzelnen Stationen öffnen sich auch Links zu anderen Seiten oder kleine Videos.

Wen wollen wir ansprechen?

Garben: Lehrer können sich über das Angebot Anregungen für den Unterricht holen, Schüler kann es andererseits zum Beispiel als Grundlage für Referate dienen. Bands, Musiker und Chöre haben vor ihren Auftritten die Gelegenheit, sich schon mal virtuell mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut zu machen. Brautpaare und Taufeltern können sich die Kirche anschauen. Selbstverständlich sind alle anderen Interessierten jederzeit herzlich willkommen, das neue Angebot auszuprobieren.

Was versprechen Sie sich von dem Projekt?

Garben: Wir wollen noch mehr Barrierefreiheit erreichen. Die Kirche soll so auch außerhalb der Öffnungszeiten zugänglich sein. Und natürlich können wir so noch genauer mit den Menschen kommunizieren, die die Kirche nutzen wollen.

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