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Kraichgaukorn - Neue Ernte ausgeliefert / Bäcker Bauer in Neulußheim erhält neues Mehl / Verbraucher können mit Kaufentscheidung Weichen stellen

„Ernte gut, alles gut“, freut sich Bauer Jürgen Schell

Von 
zg
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Jungbäuerin Xenia Kunz-Ratzel (v.l.), Bäckersfamilie Dietmar und Jutta Bauer sowie Partnerbauer Jürgen Schell bei der Übergabe des Mehls. © schell

Neulußheim/Reilingen. Endlich ist es soweit: Ein Jahr lang haben sich die Bauern von Kraichgaukorn um das ungespritzte Brotgetreide auf den Feldern gekümmert. Haben gesät, gepflegt und im Sommer geerntet. Voller Stolz bringen dieser Tage Jungbäuerin und Bauer die „Neue Ernte“ zu den Bäckern der Marktgemeinschaft.

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Nicht immer ist der naturfördernde Anbau des Kraichgaukorns einfach. Die Wirtschaftsweise nach der „Idee Kraichgaukorn“ verlangt viel Fingerspitzengefühl und vorausschauendes Handeln. „Wir verwenden nur Getreidesorten mit bester Pflanzengesundheit und verzichten auf jedwedes Spritzmittel und Gentechnik. Die Pflanzen ernähren wir maßvoll und ausgewogen, kontrollieren Ackerwildkräuter und Bestandsdichte rein mechanisch mit dem Striegel und fördern Nützlinge zur Regulierung von Schadinsekten“, bringt Jungbäuerin Xenia Kuntz-Ratzel aus Linkenheim die Anbaurichtlinien auf den Punkt. „Dabei gedeiht unser Getreide im Zusammenspiel mit Wildkräutern und Insekten, diese bilden Nahrungsgrundlage für Feldvögel und Kleinwild. Der Lebensraum Getreidefeld funktioniert auf unseren Äckern, ein tolles Gefühl für uns Landwirte“. Damit tragen die etwa 50 nordbaden-württembergischen Bauern aktiv zum Erhalt der regionalen Artenvielfalt bei.

Guter Ertrag und beste Qualität

Passt dann noch die Witterung und belohnt all die Mühen mit gutem Ertrag und bester Qualität liegt ein Strahlen auf den Gesichtern der Landfrauen und Männer.

„Seit Jahren hatten wir wieder einmal ausreichend Regen und wurden im Anbaugebiet von schweren Wetterextremen verschont. Der verregnete Sommer verzögerte zwar die Ernte, doch bescherte uns die längere Standzeit des Weizens eine erfreulich hohe Enzymaktivität“, betont der Reilinger Partnerbauer Jürgen Schell.

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„Besonders beim traditionellen Backen ohne Hilfsstoffe ist ein vitales Korn, voll wertvoller Inhaltsstoffe unverzichtbar für tolle Brote und die anspruchsvolle Feinbäckerei“, freut sich Bäcker Stephan Bauer aus Neulußheim auf den neuen Mehljahrgang, der in seiner Backstube verarbeitet wird.

Neben all dem Mehl überbrachte Jungbäuerin Xenia Kuntz-Ratzel auch noch eine Botschaft an Bäcker und Kunden: „Ohne Euch wäre es uns nicht möglich naturnah zu wirtschaften. Täglich signalisiert ihr mit eurer Kaufentscheidung den Wunsch, den Getreidebau im Land in neue Bahnen zu lenken. Damit können wir auch in Zukunft die natürliche Vielfalt genießen“, appelliert sie für ein an der Natur ausgerichtete s Verhalten.

Backwaren, Mehle und Müsli der Marktgemeinschaft Kraichgaukorn erhalten Kunden in zahlreichen Bäckereien, Hofläden, dem Lebensmitteleinzelhandel und im Onlineshop www.kraichgaukorn.de. zg

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