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Turnerbund Germania - Hauptversammlung findet in Präsenz statt / Wahlen zum Vorstand / Mitglieder und Sportler geehrt

Generationswechsel im Vorstand

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rhw
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Die geehrten Magdalena Marker, Marianne Weng, Gudrun Rausch, Gerlinde Moser, Uschi Nitsche und Vorsitzende Sigrid Beck bei der Hauptversammlung des TBG. © Hettwer

Neulußheim. Unter der Last der seit 14 Monaten herrschenden Coronapandemie hatten besonders die Sport- und kulturtragenden Vereine zu leiden. Umso mehr freute sich Sigrid Beck, die Vorsitzende des Turnerbundes Germania, dass es wegen der sinkenden Inzidenzzahlen nun möglich war, unter den erlassenen Hygienevorschriften zur ordentlichen Hauptversammlung einladen zu können. Sie begrüßte die anwesenden Ehrenmitglieder, Mitglieder, Sportler und Trainer und ganz besonders die Jubilare, die an diesem Abend eine Ehrung entgegennehmen durften.

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Zum effektiven und schlanken Ablauf der Versammlung lagen die einzelnen Abteilungsberichte vor Beginn zur Einsichtnahme aus und konnten in Kopie mitgenommen werden. Fragen zu den Berichten wurden in der Tagesordnung beantwortet.

Jahresberichte mit Aussprache

Der neue Vorstand und die Geehrten Mitglieder und Sportler des Turnerbundes

Vorsitzende Sigrid Beck, zweite Vorsitzende Eva Sütterle, dritter Vorsitzender Mario Hohler; Kassierer: Detlef Röder; Schriftführerin: Marlies Mergarten.

Beisitzer: Helmut Beck, Heike Mößner-Koch, Thomas Schüssler und Hilde Hohler; Kassenprüferinnen: Iris Fessler und Sigrid Göbelt.

Seit 60 Jahren Mitglied sind Uschi Nitsche und Marianne Weng.

Magdalena Marker, Gerlinde Moser und Gertrud Rausch gehören dem Verein seit 40 Jahren an, Louisa Mergenthaler seit 25 Jahren.

Sportlerehrungen:

Sophia Misjurin (1. Platz im Team beim Turntalentschul-Pokal); Anastasia Tutas (3. Platz im Einzel beim TTS-Pokal); Daria Lysenko (3. Platz im Einzel beim TTS-Pokal); Michelle Hohler und Kevin Ullrich siegten beim Europacup im Schautanz Duo und bei den Landesmeisterschaften in der Formation und im Schautanz Duo; Finja Dennhardt: Landesmeisterin Formation Schautanz. rhw

In ihrem Bericht dankte Sigrid Beck den vielen Verantwortlichen, Übungsleitern und Helfern an vorderster Front dafür, in der Krisenzeit nach Lösungen gesucht zu haben, um unter eingeschränkten Bedingungen zu trainieren und letztendlich während des Lockdowns durch Videoeinspielungen den Übungsbetrieb visuell aufrecht gehalten zu haben.

Wermutstropfen sei, dass die Mitgliederzahlen rückläufig seien, so Beck. Verantwortlich dafür seien Kündigungen wegen Corona, aber auch fehlende Neuzugänge, da kaum Präsenztraining stattfand. Doch hätten die meisten Mitglieder dem TBG die Treue gehalten. Da Übungsleiter nur nach erbrachten Stunden entlohnt und keine Vertragspartner bezahlt werden mussten, seien die finanziellen Einbußen für den Verein verkraftbar.

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Untätig seien die Verantwortlichen hingegen nicht gewesen. Hygienekonzepte wurden im ersten Lockdown erarbeitet, notwendige Anschaffungen getätigt. Die großen Herausforderungen im eingeschränkten Spielbetrieb bei den Trainingsstunden der Kinder- und Jugendabteilung wurden von den Trainern gemeistert. Problematischer war es für die Abteilung der Rhythmischen Sportgymnastik, die ihren Leistungssport nur eingeschränkt abhalten konnten.

Im zweiten Lockdown seien alle Sportstätten gesperrt und alle Aktivitäten des Hauptvereins abgesagt worden. Fortbildungen und Online-Training seien als Alternative genutzt worden. Dennoch fehlten allen die Kontakte, die Kommunikation und die wöchentlichen Treffen, betonte Beck.

Lichtblick sei die Rewe-Aktion „Scheine für Vereine“ gewesen. Die erhaltenen 550 Euro seien für Geräte für das Kinder- und Jugendturnen eingesetzt worden.

Vom Turnrat wurde im vergangenen Jahr die Auflösung der Tischtennisabteilung beschlossen, da die Kooperation mit Altlußheim nicht den gewünschten Erfolg gebracht habe. Hier machte sich auch die Überalterung der aktiven Spieler bemerkbar.

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Am Ende ihres Berichts dankte sie in dieser schwierigen Zeit allen treuen Mitgliedern, den Verantwortlichen der politischen Gemeinde für die gezeigte Unterstützung, der Schulleitung der Lußhardtschule, den Hausmeistern sowie Alexandra Oezkalay vom Rathaus für ihre stete Unterstützung und harmonische Zusammenarbeit. Mit Blick in die Zukunft wünschte sich Beck, dass der Sportbetrieb und die Wettkämpfe bald wieder in vollem Umfang aufgenommen werden können.

Beitrag erhöht

Der Kassenbericht von Detlef Röder lag der Versammlung schriftlich vor und so bestätigte Kassenprüferin Iris Fessler mit Sigrid Göbelt dem Kassierer eine einwandfreie und tadellose Buchführung. Die Verwendung der Rücklage werde, so Sigrid Beck, für die Heizungsanlage und das Dach vorgemerkt.

Unumgänglich als nächster Tagesordnungspunkt war eine Beitragserhöhung, die aber gut für die hervorragende Jugendarbeit angelegt sei, so Beck. Die Versammlung befürwortete einstimmig die Erhöhung von 54 auf 60 Euro jährlich.

Das Amt des Wahlleiters für die Teilwahlen übernahm Gemeinderat Sven Nitsche, der dem Verein und den Verantwortlichen für gelebtes Miteinander vor Ort dankte. Nicht das Training allein wie in einem Sportstudio mache einen aktiven Verein aus, sondern die vielen Hände, die den TBG tragen, sei es auch nur mit einer passiven Mitgliedschaft.

Nach den Vorschlägen zu den zu wählenden Ämtern nahm die Wahl ihren Verlauf. Erfreulicherweise fand ein Generationswechsel im Amt der zweiten Vorsitzenden mit der 24-jährigen Eva Sütterle statt, die sich der Versammlung vorstellte. Nachdem alle Gewählten ihr Amt förmlich annahmen, wurde als letzter Punkt der Tagesordnung die Sportlerehrung vorgenommen. rhw

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