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Evangelische Kirche - Erntedankfest mit einem Familiengottesdienst gefeiert / Gemeindefest wird wegen der Corona-Krise aufs Frühjahr verschoben

Kürbissuppe mit Würstchen mundet den Besuchern

Von 
Renate Hettwer
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Auf die Gottesdienstbesucher wartet anschließend die leckere Kürbissuppe im Gemeindehaus, der auch Pfarrerin Katarina Garben (li.) mit Begeisterung zuspricht. © hettwer

Neulußheim. Die evangelische Kirchengemeinde hatte nicht nur zum Familiengottesdienst eingeladen, sondern lud die Gemeinde zugleich zum anschließenden Kürbisessen ins Gemeindehaus ein.

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Diakon Jascha Richter freute sich über die große Zahl an Kindern, Eltern, Großeltern und Gemeindemitgliedern, die er herzlich an diesem Sonntag in der Kirche begrüßte. Der Altar war herrlich mit Erntegaben dekoriert und zeigte in seiner Vielfalt, was die Natur an Gottes Gaben bereithält.

Loben, beten und teilen, was da ist, so Pfarrerin Katharina Garben, dafür sage man am heutigen Tag Dank. Was passte da besser als das Lied 334 aus dem Gesangbuch „Danke für diesen guten Morgen“.

Der Wind und die Drachen

Ganz nach dem Geschmack der vielen Kinder war die Predigt von Vikarin Joanna Notheis, in der es um den Herbst, Wind, der die vielen bunten Blätter durch die Luft wirbelt, und einen himmelblauen Drachen ging, der durch die Lüfte segelte. Obendrein war dem Programm des Gottesdienstes eine Anleitung zum Drachenbasteln beigelegt, so dass die Kinder gut für die stürmische Zeit gewappnet sind.

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Aber was hat die Predigt mit einem Drachen zu tun, so Vikarin Joanna Notheis? Der Drachen steigt wie die Freiheit im Glauben in den Himmel und will damit sagen, „Gott liebt mich, sicher und weit wie der Himmel“. Dennoch funktioniert der Drachen nur in Verbindung mit einer Schnur. Sie gibt Halt und Orientierung. Wie im Leben, wenn der Himmel nicht immer blau ist. Wenn in Krisenzeiten der Lebenssturm zu stark wird, ist Gott da. Wie eine Schnur als Verbindung zu ihm, die nicht abreißt, auch wenn man im Sturm manchmal ausharren muss.

Nach dem wohlklingenden Orgelspiel von Gerhard Müller gab es eine kleine Aufgabe für die Kinder. Ein Körbchen am Erntedankaltar war noch leer. Jetzt hatten die Kinder Gelegenheit, die am Eingang der Kirche zuvor verteilten Nüsse einzulegen, was sie stolz taten.

Zahlreiche Gäste bewirtet

In den Fürbitten würdigte Pfarrerin Katharina Garben die Arbeit der Landwirte und die Kostbarkeit der Natur mit ihrer reichhaltigen Ernte. Nach dem Vater Unser, dem Gedenken an die Verstorbenen und dem Segen, gesprochen von Diakon Jascha Richter, war der Wochenspruch „Aller Augen warten auf dich und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit“ der perfekte Übergang zur Einladung ins Gemeindehaus zum Kürbissuppenessen. Die Teams von „Gemeinsam statt einsam“ und der Kirchengemeinderäte bewirteten die Gottesdienstbesucher, die sich dieses herbstliche Gericht schmecken ließen und herzlich dankten.

Freie Autorin

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