AdUnit Billboard
Aktiv im Alter - Karl-Heinz Bitz stellt die Arbeit eines Pflegestützpunkts vor / Große Bandbreite von Fördermöglichkeiten fordert heraus

Lotsen durch Gesetzesdschungel

Von 
rhw
Lesedauer: 
Freuen sich über das große Interesse der Teilnehmer an den Aufgaben des Pflegestütz-punkts: Alexandra Özkalay und Referent Karl-Heinz Bitz. © Hettwer

Neulußheim. „Hier werden Sie geholfen“ – wer kennt nicht diesen grammatikalisch verqueren Werbespruch, mit dem Veronika Pooth deutschlandweit bekannt wurde? Auch in Neulußheim wird geholfen. Nicht von Veronika Pooth, sondern von Karl-Heinz Bitz, kompetenter Pflegeberater vom Pflegestützpunkt Rhein-Neckar, der zu Gast bei Aktiv im Alter war.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Pflegestützpunkte sind Anlaufstellen, in denen pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen rund um das Thema Pflege beraten werden, erläuterte Karl-Heinz Bitz. Hier bekommen sie unter anderem Informationen zu den ortsnahen Hilfs- und Unterstützungsangeboten oder zu den Finanzierungsmöglichkeiten im konkreten Pflegefall durch die Pflegekasse.

Etwa 300 Pflegestützpunkte gibt es in Deutschland. Die Beratung ist kostenfrei, neutral und unabhängig. Eine davon ist in Hockenheim im Rathaus. Die drei Mitarbeiter sind quasi Lotsen durch den Pflegedschungel. Bei einer Beratung können grundsätzlich alle Hilfen zum Leben im Alter und bei Pflegebedürftigkeit angesprochen werden.

Zu den grundlegendsten Aufgaben zählt es, Ratsuchende über die wohnortnahen Versorgungs- und Betreuungshilfen zu informieren. Was tun im Pflegefall? Wie ist das mit dem Gutachter? Was für Leistungen für Pflegehilfsmittel kann ich in Anspruch nehmen? Welche Pflegegrade gibt es oder wie ist das mit der Kurzzeitpflege, wenn Angehörige Urlaub brauchen?

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Karl-Heinz Bitz, ehemaliger Pflegedienstleister, betreut mit seinem Team das Einzugsgebiet Hockenheim, Altlußheim, Neulußheim, Reilingen, Brühl, Ketsch, Oftersheim, Plankstadt und Eppelheim. Zielgruppen sind alle Menschen – ob jung oder alt. Pflege betrifft nicht nur alte Menschen. Träger des Pflegestützpunktes sind die Kranken- und Pflegekassen sowie der Rhein-Neckar-Kreis.

„Und wo wird mir konkret geholfen?“, lautete die Frage eines Besuchers. Karl-Heinz Bitz ist jeden Mittwoch von 8 bis 11 Uhr im Rathaus Neulußheim und von 14 bis 16 Uhr im Altlußheimer Rathaus Ansprechpartner für alle Fragen zum Thema Pflege. Sollte ein Hilfebedürftiger nicht persönlich kommen können, erhalten auch Angehörige Auskunft, benötigen aber eine Pflegevollmacht. Auch Alexandra Özkalay vom Kulturamt kann zum Pflegestützpunkt Kontakt herstellen.

Eine Terminvereinbarung ist ratsam, wenn man längeren Gesprächsbedarf hat. Unter der Sammelnummer 06221/5 22 26 25 oder per E-Mail k.bitz@rhein-neckar-kreis.de kann ein konkreter Termin, bei Bedarf auch zu Hause, vereinbart werden. Fragen zu Pflegegraden, Beförderungsscheinen bei Schwerstbehinderung, aber auch zu Agenturen zur Vermittlung von Pflegekräften und zu Steuerfreibeträgen – Karl-Heinz Bitz gab gerne Auskunft. Eine Broschüre, die er überreichte, soll ein kleiner Wegweiser für die Aktiv-im-Alter-Besucher sein. Sein Appell: „Nutzen Sie dieses kostenlose Angebot zur Information. Pflege und alles was damit zusammenhängt, kann den Lebensalltag schnell und unabhängig vom Alter erheblich verändern.“ rhw

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1