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Wir für Neulußheim

Mit Blumenzwiebeln bunte Akzente in der Gemeinde gesetzt

Bei der Hauptversammlung eine positive Bilanz der Arbeit seit der Gründung vor über drei Jahren gezogen

Von 
ib
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Neulußheim. Zu einer harmonischen Hauptversammlung trafen sich die Mitglieder von der Wählergemeinschaft Wir für Neulußheim (WfN). Da in diesem Jahr keine Neuwahlen anstanden, konnte sich Vereinsvorsitzende und Fraktionssprecherin Ingeborg Bamberg ganz auf die Rückschau auf die vergangenen Monate konzentrieren.

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Dass der Verein trotz Corona viel geschafft hatte, zeigte sie mit einer Powerpoint-Präsentation auf. „Obwohl es uns erst seit rund dreieinhalb Jahren gibt, haben wir in Neulußheim schon kleine Traditionen aufgebaut“, berichtete sie nicht ohne Stolz. „So hat sich insbesondere das Bild der Hockenheimer Straße positiv durch die bepflanzten Baumscheiben verändert. Vor drei Jahren haben wir mit der ersten Baumscheibe angefangen, seither wurden elf Baumscheiben durch uns angelegt“. Besonders freute sich Bamberg, dass zwischenzeitlich viele Anwohner aus eigenem Antrieb die kleine Grünfläche vor ihrem Haus anlegen und pflegen.

Positive Rückmeldungen

„Viele positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung erreichen uns zu unserer jährlichen Blumenzwiebelaktion im Herbst. Die rund 2000 Blumenzwiebeln, die wir jedes Jahr kostenlos abgeben, zeigen im Frühjahr durch viele bunte Farbtupfer im Ort, dass man auch mit kleinen Dingen positive Entwicklungen anstoßen kann.“ Das konnten Frank und Sabine Keil bestätigen, die als Gründungsmitglieder immer mit anpacken, wenn Mithilfe benötigt wird: „Wir für Neulußheim hat sich da schon einen Namen gemacht. Wenn wir im Bekanntenkreis vom Verein erzählen, wissen die meisten: Ihr seid doch die mit den Blumen.“

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„Aber auch mit den Dreck-weg-Aktionen, dem Muttertagstand, der Teilnahme am Ferienspaß der Gemeinde und nicht zuletzt durch die beliebten Vorträge bei Aktiv im Alter füllen wir unser Vereinsziel mit Leben: Uns als Verein und in Zusammenarbeit mit den anderen im Ort Aktiven für unsere Heimatgemeinde Neulußheim einzusetzen“, zeigte Bamberg anhand vieler Fotos vom vergangenen Jahr.

„Und selbst wenn der Weihnachtsmarkt schon zum zweiten Mal wegen Corona abgesagt werden musste: Dann schaffen wir durch unsere Sammelbestellung von Original Dresdener Christstollen aus der Partnergemeinde Dresden-Langebrück zumindest einen kleinen Ausgleich“, ergänzt die zweite Vorsitzende Claudia Piorr.

Verpasste Chance

Im Fraktionsbericht erläuterte Ingeborg Bamberg die Schwerpunkte der Arbeit im Gemeinderat. „Es ist für uns selbstverständlich, sehr gut vorbereitet in die Sitzungen zu gehen. Und auch wenn wir die zahlenmäßig kleinste Fraktion im Gemeinderat sind, geben wir dank sorgfältig erarbeiteter Anträge immer wieder Impulse für die Gemeinderatsarbeit.“ Unumwunden bekannte sie aber auch, dass Innovationen im Neulußheimer Rat nur schwer umzusetzen sind, weil die Mehrheit halt doch auf das vermeintlich Altbewährte setze.

„Besonders schmerzt mich, dass die gemeindeeigenen Grundstücke in der Zeppelinstraße nun doch nach dem Bieterverfahren an Bauträger oder reiche Investoren vergeben werden. Normalverdiener haben somit keine Chance, in Neulußheim eine Neubauwohnung zu erwerben. Und im Hinblick auf die aktuell sehr schwierigen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden erst die kommenden Monate zeigen, ob es für Neulußheim die richtige Entscheidung war, hier jeglichen Gestaltungsspielraum aus der Hand zu geben und den von uns eingebrachten Antrag zur Gründung einer kommunalen Grundstücksgesellschaft erst gar nicht zu diskutieren.“ Mit diesen Worten schloss die Fraktionssprecherin ihre Ausführungen. 

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