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Gemeinderat - Bürgerin verärgert über Schottergärten

Neulußheims Bürgermeister weist auf erlaubten Baumschnitt bis März hin

Von 
Vanessa Schwierz
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Neulußheim. Eine Bürgerin, die 2003 nach Neulußheim gekommen ist, zeigte sich in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates besorgt über den Versiegelungsgrad von Flächen, der immer mehr zunehme – auch in ihrer Nachbarschaft. Sie wollte von Bürgermeister Gunther Hoffmann wissen, was die Gemeinde dagegen machen wolle. Denn wenn sie Firmen auf die Situation anspreche, sagen ihr diese, dass dies erlaubt sei. Gleiches habe sie schon gehört, als Bäume und Sträucher im März geschnitten wurden.

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Der Bürgermeister erklärte, dass diese nicht mehr gebaut werden dürfen und dies in den neuen Bebauungsplänen auch entsprechend berücksichtigt werde. Zudem dürfen von Oktober bis März Bäume gefällt und Hecken zurückgeschnitten werden. Dies sei überall erlaubt, nicht nur in Neulußheim. Zwischen März und Oktober dürfe dies nur geschehen, wenn unter anderem Gefahr im Verzug sei. Ein paar kleinere Ausnahmen gebe es, erklärte Hoffmann.

Er gab auch zu, dass die Gemeinde beim Thema Schottergärten nicht richtig tätig werde. Dies sei ein sensibles Thema wie das Parken. „Im Altbestand ist es letztendlich rechtlich noch nicht final geklärt, wie man dies zu bewerten hat. Auch die Definition, wo ein Schottergarten anfängt, ist nicht ganz klar“, erklärte Hoffmann, dass unter anderem das Baurechtsamt sich diesbezüglich noch stark zurückhalte.

Gemeinderat Andreas Sturm (CDU) schaltete sich bei diesem Thema ein und teilte mit, dass die Verordnung derzeit beim Städtetag liege. Es gebe derzeit keine Handhabe, dass nachträglich zu ändern, weil es zu Rechtsstreitigkeiten kommen könnte. 

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Autor Redakteurin für Print und Online in Hockenheim, Altlußheim, Neulußheim und Reilingen

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