Teilen ist doppelte Freude

Von 
Renate Hettwer
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Es ist gerade mal 14 Tage her, als in vielen Orten St. Martin gefeiert wurde. Die Geschichte um den Heiligen Mann, der mit einem frierenden Bettler seinen Mantel teilt. Feiern mit Umzügen, Geschichten am Feuer und der Martinsbrezel für die Kinder. Fanden Sie das nicht auch schön anzusehen und mitzuerleben?

Gerade in diesen unwirklichen Zeiten mit der immer noch herrschenden Pandemie, Einschränkungen, Kostenexplosionen und Zukunftsängsten war dieser Tag doch ein Lichtblick, dass es auch anders geht. Teilen mit dem, der es nötig braucht.

Renate Hettwer Kommentarbild © siehe Bildtext

Und können wir teilen mit denen, die es bitternötig haben? Ziemlich schwierig, wenn man den Nächsten, der es nötig hat, nicht erkennt. Denn niemand gibt gerne zu, dass er arm ist. Wie gut, dass es Organisationen wie die Tafel hat. Es gibt immer mehr Menschen, die Hilfe benötigen aber immer weniger Nachschub an Lebensmitteln, weil Discounter weniger disponieren.

Wie gut, dass es Menschen, Parteien und Vereine gibt, die helfen. Denken Sie doch in den nächsten Tagen an den Heiligen St. Martin, der seinen Mantel geteilt hat, wenn Sie in Neulußheim die aufgestellten Infotonnen zum Sammeln von Lebensmitteln für die Hockenheimer Tafel sehen. In die dazu bereitgestellten Körbe können eine Woche lang wieder haltbare Lebensmittel eingelegt werden. Und wer Kindern eine Freude machen will, darf gerne etwas Süßes zum Nikolaus hineinlegen. Jeder so, wie er teilen kann. Denken Sie einfach an St. Martin. Der würde sicher auch etwas von seinem Proviant in die Körbe legen.

Freie Autorin