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Arbeiterwohlfahrt - Organisation will Sichtbarkeit verbessern und jüngere Menschen für sich gewinnen

Agirdogan beerbt Patzschke

Von 
zg
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Der neue Awo-Vorsitzende Matthias Agirdogan (v. l.) und seine Stellvertreterin Gabi Wenner freuen sich über die Vorstellung der beiden Geschäftsführer der Awo Rhein-Neckar Weinheim Tina Laatsch und Markus Unger. © Awo

Oftersheim. Vor den Neuwahlen der Arbeiterwohlfahrt (Awo) ehrte Stellvertreterin Gabi Wenner die ausscheidende Vorsitzende Hannelore Patzschke. In ihrer Würdigung ging Wenner darauf ein, dass Patzschke die erste Frau gewesen sei, die die Awo Oftersheim angeführt habe. Eingetreten sei Patzschke am 1. Januar 1983 und nur wenige Tage später zur Schriftführerin gewählt worden. Seit 2005 war sie sogar Vorsitzende. In der Awo-Caféteria sei sie vom ersten Tag an ab 1992 zusätzlich engagiert gewesen.

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Es sei nicht selbstverständlich, wenn Menschen in ihrer Freizeit in ehrenamtlicher Arbeit Engagemment in Vereine einbrächten und Verantwortung übernähmen. Hannelore Patzschke habe die über Jahrzehnt hinweg getan, so Wenner.

Die Gewählten

Vorsitzender: Matthias Agirdogan, Stellvertreterin: Gabi Wenner, Kassiererin: Monika Mandel.

Schriftführerin: Gerlinde Huber.

Beisitzerinnen: Sabine Bansemer, Claudia Ruhland und Hannelore Patzschke.

Kassenprüfer: Gabi Schillinger und Gerhard Wenner.

Delegierter für die Kreiskonferenz: Matthias Agirdogan. zg

Im Gasthaus „Elea“ blickte Patzschke vor ihrer Verabschiedung vom Amt der Vorsitzenden auf ein wenig ereignisreiches Jahr zurück. Es sei jedoch immer wieder schön zu sehen, „dass sich die Mitglieder einfach danach sehnen, wieder mit anderen zusammen zu sein und zu erzählen. Schön, euch zu sehen“, sagte sie. 2021 waren alle Veranstaltungen Corona-bedingt ausgefallen. „Auch unsere vorweihnachtliche Feier ist ausgefallen – Wir hatten uns jedoch entschieden“, so Patzschke, „jedem Mitglied einen süßen Gruß zu überbringen. Es war ein Rotweinstollen, der bei allen gut ankam und super schmeckte. Nun hoffen wir alle, dass es dieses Jahr besser wird und wir uns wieder öfter sehen können.“

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Kurz war auch der Bericht der Kassiererin Monika Mandel, da 2021 keine Aktivitäten durchgeführt worden waren. Die Kassenprüfer Gabi Schillinger und Gerhard Wenner bescheinigten eine einwandfreie und sorgfältige Kassenführung. Die Entlastung des Vorstandes fiel entsprechend einstimmig aus.

Nach der gebührenden Verabschiedung der Beisitzerin Cilly Senn, die seit 2009 AWO-Mitglied ist und schon vorher im Café geholfen hatte, stellte sich Matthias Agirdogan den Mitgliedern als Kandidat für den Vorstandsposten vor und betonte, dass er unter Anleitung und Führung der erfahrenen Vorstandsmitglieder die bisher gute Arbeit fortführen möchte.

Agirdogan möchte mit dem neuen Vorstand auch jüngere Mitstreiter für die Awo gewinnen: „Vielleicht müssen wir neue Wege gehen, um den Menschen zu zeigen, welche Möglichkeiten wir zu bieten haben. In der Flut der Informationen und Nachrichten, einem stressigen Alltag und vielleicht fehlenden Mitteln kann ein kleines, aber feines Angebot der Teilhabe schon einmal untergehen, daher sollten wir dringend unsere Sichtbarkeit verbessern.“

Glimpflich durch die Pandemie

Besuch erhielt die Versammlung von den beiden Geschäftsführern der Awo Rhein-Neckar Tina Laatsch und Markus Unger, der das Amt seit Februar begleitet. In ihrer Begrüßung und einem kurzen Bericht teilte Laatsch der Versammlung mit, dass die Awo Rhein-Neckar glimpflich durch die Pandemie gekommen sei. Vieles sei durch Kurzarbeit aufgefangen worden. zg

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