Momentaufnahmen

Auch die Natur hat den Lockdown beendet

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az
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Innerhalb des Familienverbundes sieht die Sache schon anders aus. Da kann man schon mal einen kecken Blick in die Kamera wagen. Allerdings lassen sich die Tiere beim gemütlichen Umherstreifen auch nicht stören. © Lackner

Oftersheim. Der Mai präsentierte sich insgesamt viel zu kühl, war von den Meteorologen zu hören. Nicht nur die Eisheiligen, die ja in Form des Wetters immer in der Mitte des Wonnemonats in Erscheinung treten, brachten ungemütliche Witterungsbedingungen mit sich, die uns frösteln ließen. Doch auch die Natur hatte darunter zu leiden.

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Flora und Fauna laufen nur im Zeitlupentempo zu Höchstform auf – langsam, dafür aber gewaltig, wie diese schönen Aufnahmen unseres Fotografen Ralf Lackner zeigen. Für die Menschen gibt dies jedoch viel mehr Möglichkeiten, all die spätfrühlingshaften beziehungsweise vorsommerlichen Ereignisse mit mehr Ruhe zu betrachten.

Geräuscharm beobachten

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Oftersheim: Natur beendet Lockdown

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Nichtsdestotrotz freut man sich im Rotwildgehege über Nachwuchs. Und in diesem Zusammenhang schließt sich wieder der alljährliche eindringliche Appell des Förderkreises Wildgehege und des Forstes an die Besucher des Wildgeheges an: Wer die zuckersüßen Tiere im Oftersheimer Wald beobachten möchte, sollte das möglichst geräuscharm machen, um die Tiere nicht zu verängstigen. Insbesondere Herrchen und Frauchen sollten ihre Hunde an der Leine und möglichst im größeren Abstand vom Gehegezaun vorbeiführen.

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Die Hirschkühe sind nämlich in dieser Phase der Aufzucht ihrer Kleinen besonders gestresst und kommen teilweise auf die Hunde zu – aber nur, um eigentlich den Weg zum versteckt liegenden Bambi zu versperren. Die beiden Hirschkälber laufen schon beim abendlichen Familienspaziergang mit. Allerdings lieben sie es eher, gemütlich zu rumzuliegen und die Ruhe zu genießen, wenn die Tagesbesucher nach Hause gegangen sind. Der Förderkreis Wildgehege stellt in Aussicht, dass es in den kommenden Wochen unter Umständen noch weiteren Nachwuchs geben könnte.

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Es grünt und blüht

Aber auch die Pflanzenwelt grünt und sprießt, herrliche Maiglöckchen erfreuen auch noch im Juni den Betrachter. Und die Insekten schwirren wieder umher. So fliegen beispielsweise die Maikäfer in Schwärmen um ihre Lieblingsbäume und treffen die Vorbereitungen für eine Nachfolgegeneration im Jahr 2022. Es scheint, als habe auch die Natur den Lockdown beendet.

Gründe genug also für einen ausgedehnten Waldspaziergang, der in diesen Tagen einer Entdeckungsreise gleicht. Viel Spaß! az

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Info: Weitere Bilder gibt’s unter www.schwetzinger-zeitung.de

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