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Kreisforstamt - Interessierte können mit Gehölz vom Hardtwald im Winter heizen

Brennholz auf Bestellung

Von 
zg
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Brennholz darf nicht alleine aufgearbeitet werden. Sobald eine Motorsäge eingesetzt wird, muss auch die Rettungskette sicher-gestellt sein. Bis März können Bürger nun die Holzernte im Gemeindewald nutzen. © Hardung

Oftersheim. Wer in den eigenen vier Wänden heizen will, der kann Holz aus dem Gemeindewald bestellen. Aus diesem kann Brennholz erworben und aufgearbeitet werden. Holz wird in zwei verschiedenen Sortimenten angeboten: als Brennholz lang und als Polterholz. Das schreibt die Gemeinde in einer Pressemitteilung.

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Beim „Polterholz“ sind die Bäume bereits gefällt und an den Waldweg gezogen. Dort können die zwischen drei und zehn Meter langen Stämme dann weiter aufgearbeitet und abtransportiert werden. Der Preis für einen Festmeter Polterholz – ein Festmeter entspricht 1,4 Ster – ist abhängig von der Baumart. Für Buche, Ahorn und Hainbuche gilt der Richtpreis von 60 Euro brutto inklusive Mehrwertsteuer je Festmeter, bei Eiche, Esche und sonstiges Laubholz sind es 50 Euro je Festmeter. Zum anderen wird „Reisschlag“ oder „Schlagraum“ angeboten. Hierbei handelt es sich um Gipfel- und Restholz, das bei der Ernte des wertvollen Sägeholzes übrig und im Wald liegen bleibt. Dieses Holz kann in der Fläche selbstständig aufgearbeitet werden. Der Preis liegt je nach Lage bei 15 Euro je Ster Schlagraum.

Forstrevierleiter Robert Lang bemüht sich, jedem Wunsch nach Brennholz zu entsprechen. „Jedoch bitten wir auch um Verständnis, dass gegebenenfalls von Schlagraum auf Polterholz ausgewichen werden muss, wenn das Brennholz nicht unmittelbar vor Ort angeboten werden kann oder die bevorzugte Baumart nicht verfügbar ist.“ Die Zuteilung von Polterholz sowie die Zuteilung von Schlagraum erfolgt voraussichtlich noch bis März.

Das Kreisforstamt weist darauf hin, dass Brennholz nicht alleine aufgearbeitet werden darf. Sobald eine Motorsäge eingesetzt wird, müsse auch die Rettungskette sichergestellt sein.

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Bei der Arbeit mit der Motorsäge ist die vorgeschriebene Sicherheitsausrüstung zu tragen. Diese besteht aus Helm mit Gesichts- und Gehörschutz, Schnittschutzhose, Schnittschutzschuhen sowie Handschuhen. „Für die Aufarbeitung darf nur biologisches Sägekettenhaftöl und Sonderkraftstoff (Alkylatbenzin) verwendet werden“, schreibt der Kreis. zg

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