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Entsorgung - Tipps zum Umgang mit Herbstlaub im Garten

Die Verbrennung und den Laubbläser besser meiden

Von 
zg
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Oftersheim/Kreis. Der Herbst hat begonnen und die Blätter fallen nach und nach zu Boden. Wohin aber mit dem vielen Herbstlaub? Verbrennen ist verboten, Laubbläser dürfen nur zu bestimmten Zeiten eingesetzt werden und seien aus ökologischer Sicht ohnehin bedenklich, heißt es in einer Pressemitteilung der AVR Kommunal, die auch weitere Hinweise liefert.

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Wer keinen Komposthaufen, dafür aber eine Bio-Energie-Tonne besitzt, der kann mit ihrer Hilfe liegengebliebenes Laub am schnellsten loswerden. Restmülltonne oder Grüne Tonne plus sind hingegen tabu. Je Bewohner eines Grundstücks wird bei einer Bio-Energie-Tonne ein Behältervolumen von bis zu 80 Liter gebührenfrei zur Verfügung gestellt. Die Behälter werden vierzehntägig geleert. Außerdem bietet die AVR Kommunal für private Haushalte die kostenlose Selbstanlieferung von Laub bei den AVR-Anlagen Sinsheim, Wiesloch, Ketsch und Hirschberg an.

Noch besser sei es, das Laub einfach im Garten liegenzulassen. Es ist ein natürlicher Winterschutz für Flora und Fauna. Denn das Laub isoliert und bietet somit einen gemütlichen Unterschlupf. Gleichzeitig schützt eine fünf Zentimeter dicke Laubschicht Blumen- und Gemüsebeete vor Frost. Nach dem Winter wird das Laub von Tausenden Lebewesen abgebaut, in wertvollen Humus umgewandelt und die Nährstoffe bleiben somit im Garten. Rasenliebhaber sollten jedoch darauf achten, dass auf ihrem gepflegten Grün keine Blätter liegen.

Besser nicht anzünden

Die Verbrennung von Gartenabfällen ist in den meisten Kommunen verboten. Aufgrund des hohen Feuchtigkeitsgehalts raucht brennendes Laub sehr stark und setzt Feinstaub frei – von der Geruchsbelästigung ganz zu schweigen. Laubbläser hingegen garantieren zwar ein flottes Zusammentreiben der Blätter, erzeugen aber auch Lärm. Deshalb dürfen sie nur zu bestimmten Uhrzeiten eingesetzt werden – ganz zu schweigen von den ökologischen Schäden, die motorisierte Laubbläser anrichten. Daher solle man eher zum Rechen greifen.

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Auf Wegen und Bürgersteigen wird aus Laub schnell eine Rutschpartie für Fußgänger und Radfahrer. Grundsätzlich gilt, dass die Gemeinden und Stadtverwaltungen die sogenannte Verkehrssicherungspflicht tragen. Das heißt, sie müssen dafür sorgen, dass die Straßen und Gehwege gefahrlos genutzt werden können. Diese Pflicht kann per Satzung an die Grundstückseigentümer weitergegeben werden, die diese wiederum bei vermieteten Objekten an ihre Mieter weitergeben können, ähnlich wie bei der Räumung von Schnee und Eis.

Wer sein Laub auf die Straße kehrt oder als Müll im Wald ablädt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einem Bußgeld rechnen. zg

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