Neujahrsempfang - Bilder in den sozialen Medien amüsieren Ein bisserl wie beim Opernball

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az
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Oftersheim. Zuschauer, die den Wiener Opernball am Fernseher verfolgen, kennen die kultige Aktion: Die Moderatoren Karl Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz, die das Geschehen auf launige und humorvolle Art begleiten, rufen die Gäste am Bildschirm dazu auf, die Szenerie daheim zu fotografieren und in den sozialen Netzwerken online zu stellen. Zwischen den künstlerischen Darbietungen und Interviews mit Stars und Sternchen werden die originellen Bilder dann immer wieder eingeblendet. Doch nicht nur die Traditionsveranstaltung für die österreichische (und internationale) High Society, sondern auch viele andere Live-Events, die im TV übertragen werden, bedienen sich der Interaktion zwischen Online-Besuchern und Gastgebern.

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Wie der Oftersheimer Neujahrsempfang am Sonntagabend. Im Vorspann vor dem Beginn um 18 Uhr war ein entsprechender Aufruf eingeblendet – und nachdem sich Bürgermeister Jens Geiß gut 90 Minuten später verabschiedet hatte, war ein Zusammenschnitt der Posts in den sozialen Medien im Abspann zu sehen. Was die Oftersheimer Aktion noch interessanter macht: Man kennt sich untereinander und die Bilder ziehen auch witzige Kommentare nach sich.

„Verkrumpelte“ Brezeln

Zu den Laugenbrezeln, die – zugegebenermaßen – auf dem Foto ein bisschen „verkrumpelt“ rüberkommen, heißt es beispielsweise, dass man die hätte aufbacken können. Die meisten haben ein Selfie von sich oder der Familie online gestellt oder einfach zwei Sektgläser und im Hintergrund den Bürgermeister bei der Neujahrsrede.

Und immer wieder zu lesen: „Wir sind auch dabei.“ Auch so entsteht ein Gemeinschaftsgefühl – selbst wenn man sich nicht persönlich die Hand schütteln und ein gutes neues Jahr wünschen kann. Eine tolle Idee mit etwas Optimierungspotenzial: Mit einem Hashtag (zum Beispiel #OftersheimNJE) lassen sich die Beiträge noch schneller sammeln. az