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Ordnungsamt - Entsorgung ist kostenlos / Tannen nicht zerkleinern und ohne Deko abgeben / Häckselplatz geöffnet

Hier kann man Weihnachtsbäume in Oftersheim abgeben

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zg/nina
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Oftersheim. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage und der damit verbundenen Kontaktbeschränkungen kann die Weihnachtsbaumsammlung auch in diesem Jahr nicht als Vereinssammlung durchgeführt werden. Die Gemeinde Oftersheim hat nun zusätzlich zur Sonderöffnung vom Häckselplatz mehrere Sammelstellen im Ortsgebiet ausgewiesen, heißt es in einer Pressemitteilung.

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Dort können die Bäume von Montag, 10. Januar, bis Samstag, 15. Januar, deponiert werden. Ebenso besteht auch die Möglichkeit der Entsorgung von Weihnachtsbäumen über die Biotonne. Zudem öffnet der Häckselplatz am Samstag, 8. Januar, von 10 bis 15 Uhr. Und im Ortsgebiet können die Bürger ihre Christbäume auf der Grünfläche Gemeindepark (zum Festplatz hin), Grünfläche an der Friedenslinde am Friedhof (Hardtwaldsiedlung), Grünfläche Goetheplatz und an der Grünfläche Lessingplatz ablegen.

Keine Plastiktüten bei Transport

Vom Gemeindepark bis zum Goetheplatz reichen die Ablageplätze für die ausgedienten Christbäume. © Gemeinde

Die Entsorgung der Weihnachtsbäume ist kostenlos. Allerdings sollten die Bäume ohne Deko und zum Transport genutzten Plastiktüten abgegeben werden. Ebenso sollten die Bäume nicht zerkleinert werden.

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Im vergangenen Jahr wurden die Weihnachtsbäume teilweise auf Plätzen abgelagert, unter anderem auf Wiesenstücken und Parkbuchten. Diese wilden Ablageplätze verwahrlosen in der Regel ziemlich rasch zu kleinen Müllhalden.

Daher bittet die Gemeinde Oftersheim, zur Entsorgung die genannten Ablageplätze und den genannten Zeitraum einzuhalten.

Knapp ein Drittel der Weihnachtsbäume in Deutschland erlebt das neue Jahr nicht mehr. Laut dem Weihnachts-Special des Statista Global Consumer Surveys wollen 31 Prozent der Befragten ihren Christbaum schon während der Feiertage entsorgen. Etwa zwölf Prozent schmeißen die Tanne direkt nach dem Neujahrestag aus der Wohnung, wie die Statista-Infografik zeigt. Der Dreikönigstag am 6. Januar, bedeutet für rund ein Viertel der deutschen Weihnachtsbäume das Ende der kurzen Lebensdauer. 31 Prozent der Umfrageteilnehmer lassen die Tanne jedoch noch länger im Wohnzimmer stehen. Ganz nach dem Motto: Oh Tannenbaum, wie schön du nadelst.

Für die Entsorgung des ausgedienten Weihnachtsbaums gibt es klare Regeln: Viele Kommunen bieten den Abtransport der Bäume zu bestimmten Terminen an. Wann genau das ist, steht in der Regel im Abfallkalender. Alternativ kann man den Baum auch zur kommunalen Sammelstelle oder zum Recyclinghof bringen. Die alten Tannenbäume werden zum Teil in Biomasse-Kraftwerken zu Fernwärme und Strom umgewandelt.

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Symbol der Protestanten

Wer den Weihnachtsbaum in der Geburtsgeschichte Jesu sucht, wird ihn dort nicht finden. Erst im 15. Jahrhundert wurden die ersten Christbäume aufgestellt. Martin Luther und andere Reformatoren erklärten ihn damals zum Weihnachtssymbol der Protestanten, dagegen gehörte die Krippe lange Zeit nur zur katholischen Weihnacht.

Auf der Suche nach den Ursprüngen der Weihnachtsbaum-Tradition wird man also weniger in der Bibel, sondern eher im Koran fündig: Maryam – Arabisch für Maria – wird von den Wehen überrascht und lehnt sich an einen Baum. Und dort, unter dem Schatten spendenden (Weihnachts-)Baum, kommt Isa – Arabisch für Jesus – zur Welt. Der Baum war allerdings eine Palme.

Der uns heute geläufige Weihnachtsbaum hat seinen Ursprung aber wahrscheinlich in der heidnischen Tradition. Zur Zeit der Wintersonnenwende holte man sich sogenannte Wintermaien ins Haus. Diese grünen Zweige waren ein Zeichen des Lebens, sollten Wintergeister vertreiben und versprachen Schutz und Fruchtbarkeit.

Im ausgehenden Mittelalter vermischte sich Heidnisches mit Christlichem. „Ab dem Mittelalter begann man in der Kirche damit, biblische Szenen darzustellen, um das ungebildete Volk zu unterrichten“, so Simone und Claudia Paganini. zg/nina

Ablageplätze im Ortsgebiet

Die Bäume können von Montag, 10. Januar, bis Samstag, 15. Januar, hier deponiert werden:

Grünfläche Gemeindepark (zum Festplatz hin), Grünfläche an der Friedenslinde am Friedhof (Hardtwaldsiedlung), Grünfläche Goetheplatz, Grünfläche Lessingplatz.

Außerdem hat der Häckselplatz zusätzlich geöffnet: Samstag, 8. Januar, von 10 bis 15 Uhr.

Ebenso besteht auch die Möglichkeit der Entsorgung von Weihnachtsbäumen über die Biotonne.

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