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Rocknight im Jugendzentrum - „Nitrocks“ wollen das Juz mit harten Klängen erbeben lassen

„Nitrocks“ treten im Oftersheimer Jugendzentrum auf

Von 
Sabine Zeuner
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David Böbel an der Gitarre, Schlagzeuger Fabian Brixner und Marvin Gierden mit dem Bass sind „Nitrocks“. Zu erleben ist das Trio am 1. Oktober während der Rocknight im Jugendzentrum. © Zeuner

Oftersheim. Es wird echt laut, wenn „Nitrocks“ in ihrem Proberaum Vollgas geben. In einem Keller in Speyer haut Fabian Brixner auf sein Schlagzeug, David Böbel spielt die Melodie zu „Ralle“, einer Eigenproduktion, auf der Gitarre und Marvin Gierden zupft entspannt die Saiten seines E-Basses. Die Technik jault auf und der Sound geht satt ins Ohr.

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„Es macht derart viel Spaß endlich wieder zusammen spielen zu können, endlich wieder Proben und die ersten Auftritte machen“, sagt Böbel und strahlt. Das färbt auf seine beiden Kumpels ab, die einsteigen: „Ja, nach echt langer Pause richtig abrocken – wir freuen uns total auf Oftersheim.“ Oftersheim? Am Freitag, 1. Oktober, ist Rocknight im Jugendzentrum Juz und „Nitrocks“ sind mit dabei. Dann legen die drei Jungs aus Hockenheim – von der Hockenheimer Nacht der Musik bekannt – eine ordentliche „Schippe Action und Power“ auf, wie sie sagen. „Das wird Laune machen für alle, die es gerne ein wenig lauter mögen.“

Kreativer Kopf des Trios ist David Böbel. Der 31-Jährige hat die Ideen, schreibt die Songs und verleiht ihnen die markante Stimme. Gut sieben Monate hat das Trio komplett Probepause gemacht, nur online Kontakt gehalten, weil nichts Anderes möglich gewesen ist. Im Juz ist das Konzert auch schon die Wiederholung des wegen der Pandemie im vergangenen Jahr verschobenen Termins. „Hoffentlich darf es jetzt stattfinden“, sagen die drei Musiker.

Wenig massenkompatibel

Schlagzeuger Fabian Brixner, im normalen Leben Handwerker, war schon in mehreren Bands, „Stonecold“ war eine davon. „Das war eine klasse Band, aber die vielen Gigs mit meinem Job nicht mehr vereinbar“, erinnert er sich. Von den Auftritten allein habe man nicht leben können. Dafür ist die Musikrichtung, die „Nitrocks“ vertritt, zu wenig massenkompatibel.

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Nummer drei im Rock’n’Roll-Team ist Marvin Gierden: „Ich war bei Konzerten von ,Nitrocks‘, dann hat mir David zum Geburtstag eine Gitarre geschenkt und gesagt ,Jeder kann das’“, erzählt der 29-jährige Ex-Groupie, der den Sprung in die Band geschafft hat. Das war dann wohl der Urknall für das Faible für Saiteninstrumente, das bis heute anhält. Zuvor standen nämlich das Keyboard und die Posaune hoch im Kurs bei Gierden.

Der Chirurgiemechaniker liebt „volles Rohr“ wenn es um Musik geht, weil „das so schön auspowert“. Diese Leidenschaft eint ihn mit den beiden anderen Musikern, die ihre Band auch als Ventil für den Alltagsdruck sehen. zesa

Freie Autorin freie Mitarbeiterin

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