Gemeinderat - Sitzung findet im Rose-Saal statt / Auftragsvergaben erfolgen einstimmig Nur räumlich auf Abstand

Von 
Anette Zietsch
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Ein ungewöhnlicher Ort für eine Gemeinderatssitzung: Der Rose-Saal bietet die Möglichkeit, Distanz zu wahren. © Lenhardt

Oftersheim. Eigentlich ist Jürgen Sturm ja der Hausmeister im Rose-Saal. Am Dienstagabend hatte er aber noch eine andere Funktion: Als Empfangschef begrüßte er – selbstverständlich mit Maske – die Besucher, zeigte ihnen die für sie vorgesehene Eingangstür, wies freundlich auf den bereitstehenden Spender mit Desinfektionsmittel hin und darauf, dass man beim Betreten der Räumlichkeit einen Mund-Nase-Schutz tragen müsse, den man am Platz wieder abnehmen dürfe – die übliche Normalität in diesen Tagen.

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Die „gute Stube“ Oftersheims war – coronabedingt – dieses Mal Schauplatz der Gemeinderatssitzung, denn die Reihen für die Gremiumsmitglieder und die Besucher konnten dort im notwendigen Abstand gestellt werden.

Nach den einleitenden Worten von Bürgermeister Jens Geiß, wie sich die Pandemie auf die Hardtgemeinde auswirkt (wir werden darüber noch berichten), ging es dann zur Tagesordnung über.

Einstimmig hat der Rat die Erneuerung der Elektroinstallationen in den kommunalen Mehrfamilienwohnhäusern Max-Planck-Straße 24/26, Albert-Schweitzer-Straße 37, Albert-Schweitzer-Straße 41, Eichen-dorffstraße 1/3, Eichendorffstraße 10/12, Gerhart-Hauptmann-Straße 6/8 und Hildastraße 26/28 an die Münch Elektro Service vergeben. Die Firma aus Plankstadt hat ein Angebot über 157 441,38 Euro abgegeben und ist damit der günstigste von drei Bietern. Die Kostenberechnung beträgt 173 195,69 Euro.

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Auf die Nachfrage von Patrick Schönenberg (Grüne), ob man die Maßnahme angesichts der zu erwartenden finanziellen Probleme um ein Jahr verschieben könne, meinte Geiß, dies sei auch Thema in der Verwaltung gewesen. Es sei aber nicht möglich, da die Gemeinde gesetzlich zu der Maßnahme angehalten sei.

Bodenbelag in der Kurpfalzhalle

Auch der Bodenbelag in den Fluren und Umkleideräumen des Untergeschosses der Kurpfalzhalle muss erneuert werden. Ebenfalls einstimmig haben die Räte den Auftrag an die Firma Eugen Weinberger aus Mannheim vergeben. Sie verlangt 30 743,17 Euro und hat das günstigste von zwei Angeboten abgegeben. Die Kostenberechnung beträgt 45 000 Euro. Der Bürgermeister wies darauf hin, dass die Arbeiten notwendig würden, um die hygienischen Anforderungen zu erfüllen. Der derzeitige Bodenbelag sei bisher noch nie erneuert worden.

Redaktion Lokalredaktion, zuständig für Oftersheim und Eppelheim