AdUnit Billboard
Friedhof - Neues Grabfeld und Staudenbeet werten das Gelände auf / Wasser wird abgestellt

Oftersheimer Friedhofsareal hat viele Veränderungen erfahren

Auf dem Friedhof wird im Lauf der kommenden Woche das Wasser abgestellt. Was sich sonst das ganze Jahr über getan hat - eine Übersicht.

Von 
zg
Lesedauer: 
Der Oftersheimer Friedhof in der Dämmerung. Nächste Woche wird das Wasser abgestellt. Sollten es die Temperaturen zulassen, kann dann der Hahn an der Rückseite der Leichenhalle genutzt werden. © Lackner

Oftersheim. Auf dem Friedhof wird im Lauf der kommenden Woche das Wasser abgestellt. Tagsüber und bei entsprechend hohen Temperaturen kann jedoch am Wasserhahn an der Rückseite der Leichenhalle Wasser geholt werden.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Nach der Eröffnung des ersten gärtnergepflegten Grabfeldes im Jahr 2011 und einer Erweiterung 2016 folgte Anfang September nun in kleiner Runde die Einweihung des dritten Feldes, um das sich die Gärtner kümmern.

„Bei der Planung stand der parkähnliche Charakter des neuen Grabfeldes im Vordergrund“, hatte Bürgermeister Jens Geiß damals betont. Besonderes Augenmerk sei darauf gelegt worden, die bestehenden Bäume möglichst zu erhalten und harmonisch in das Gesamtbild der Parklandschaft einzufügen.

Zentrales Element des Grabfeldes ist ein Trockenbachlauf, der sich durch das Feld schlängelt und an dessen Ufer ebenfalls Beisetzungen stattfinden können.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Insgesamt wurde der Friedhof durch das neue Grabfeld um 265 Grabstätten erweitert: 64 davon sind Sarg- und 176 Urnengrabstätten. 25 Urnengemeinschaften runden die Erweiterung ab.

Abstellfläche für Räder angelegt

Die Mitarbeiter des Bauhofs hatten zudem im März auf dem Friedhof ein neues Staudenbeet direkt am Eingang angelegt. „Bei den Stauden handelt es sich um eine spezielle Mischung, die Thüringer Blütensaum genannt wird, geeignet für wechselsonnige Lagen“, informierte die Verwaltung. Aus der vorher ökologisch nicht sonderlich wertvollen Rasenfläche sei somit ein insektenfreundliches Beet geworden. Direkt am Eingang wurde außerdem eine Fahrradabstellfläche angelegt, die es den Besuchern erleichtern soll, das Areal mit dem Rad anzufahren.

Jede Gemeinde in Deutschland unterhält mindestens einen Friedhof, informiert die Verwaltung. Das Oftersheimer Areal umfasst rund 30 200 Quadratmeter und mehr als 1750 Gräber.

Kirchen und Kirchengemeinden sowie Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften, die Körperschaften des öffentlichen Rechts sind, Friedhöfe anlegen und unterhalten. Verstorbene werden in der Regel in der Gemeinde bestattet, in der sie ihren letzten Wohnsitz hatten. Andere Wünsche des Verstorbenen bedürfen des Einvernehmens des Trägers des Friedhofes, auf dem der Verstorbene bestattet werden wollte.

AdUnit Mobile_Pos4
AdUnit Content_3

Liegt keine Willensäußerung des Verstorbenen über den Ort der letzten Ruhestätte vor oder ist eine Bestattung entsprechend dieser Willensäußerung nicht möglich, können Angehörige den Ort der Bestattung innerhalb der zugelassenen Möglichkeiten bestimmen. Dabei geht der Wille des Ehepartners dem Willen anderer Angehörigen vor. Danach folgen, entsprechend der gesetzlichen Erbfolge, die Kinder, Enkel, Eltern und die übrigen Verwandten sowie der Verlobte.

In Deutschland besteht Friedhofszwang. Bestattungen sind deshalb grundsätzlich nur auf öffentlichen oder privaten Bestattungsplätzen gestattet. Nur in Ausnahmefällen würden von Gemeinden Genehmigungen zur Bestattung außerhalb von Friedhöfen gegeben, heißt es auf der städtischen Internetseite. zg

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1