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St. Kilian - Beim Krippenspiel konnten Corona-bedingt alle Besucher am Platz mitmachen

Oftersheimer Kinder bringen Licht ins Dunkle

Beim Krippenspiel konnten Corona-bedingt alle Besucher am Platz mitmachen

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nina/zg
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Der Kinderchor unter der Leitung von Gaby Weissmann und Monika Meyer gestaltet den „späteren“ Heiligabend-Gottesdienst in der Kirche St. Kilian. © Lenhardt

Oftersheim. Hier ist Mitmachen erwünscht: Beim Krippenspiel in der Kirche St. Kilian haben die Kinder Corona-bedingt nicht am Altar gespielt – sondern durften an ihrem Platz Teil von der Weihnachtsgeschichte werden.

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Diese wurde an zwei Terminen – damit es so viele Familien wie möglich sehen können – von Ehrenamtlichen aufgeführt. Um 13.30 Uhr war der Kindergartenchor unter der Leitung von Daniela Selzer mit dabei, um 15 Uhr dann der Kinderchor mit unter der Leitung von Gaby Weissmann und Monika Meyer.

Die Weihnachtsgeschichte wurde zusammen erzählt und an einigen Stellen außerdem noch Bilder gezeigt. Die Reise startete auf dem Marktplatz der Stadt Narareth – dort verkauften die Bauern Obst und Gemüse. Die kleinen Zuhörer durften sich auch daran schon beteiligen. Sie riefen verschiedene Obst- und Gemüsesorten in den Raum, die dort vermutlich angeboten wurden. Auch Josef war mit seiner jungen Frau Maria auf den Markt gegangen. Maria war schwanger und erwartete bald ein Kind. Sie ahnten allerdings noch nicht, dass im fernen Rom der Kaiser Augustus beschlossen hatte alle Bürger in seinen Provinzen zählen zu lassen. Sie mussten also in ihre Heimatstadt nach Bethlehem.

Der Schrei des Babys

Nach vielen Tagen beschwerlichem Fußmarsch erreichen Maria und Josef endlich Bethlehem. Maria braucht dringend eine Unterkunft und viel Ruhe – aber nur noch ein Stall ist frei. Dort kam dann das Christuskind zur Welt. Der Erzähler rief die Kinder in der Kirche dazu auf, wie ein Baby zu schreien und wer ein Licht dabei hatte, sollte es nach oben halten. Denn Jesus brachte an diesem Tag das Licht in die dunkle Welt.

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Nicht nur so wurde die St. Kilian erleuchtet, auch die Pfadfinder haben Lichter dabei. Die weltweite Aktion „Friedenslicht aus Bethlehem“ gibt es seit dem Jahr 1986. Der Österreichische Rundfunk hat sie vor 35 Jahren ins Leben gerufen.

Seither holt in jedem Jahr ein oberösterreichisches Kind von der Geburtsgrotte in Bethlehem das Licht ab. Dieses wird mit einer Lampe im Flugzeug nach Wien gebracht, und von dort wird es abgeholt und in viele Länder Europas verteilt. In Oftersheim wird dieser Brauch von den Pfadfindern in die Kirche St. Kilian gebracht – und die Kinder durften dieses Licht dann auch mit nach Hause nehmen. nina/zg

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