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Jugendzentrum - Pfadfinder und Ministranten und Förderkreis packen bei Müllsammelaktion mit an / Auch Einzelpersonen können sich anmelden

Pfadfinder, Ministranten und Förderkreis packen bei Müllsammelaktion mit an

Von 
Janina Hardung/michael Wiegand
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Oftersheim. Müll taucht mittlerweile überall auf. Oft stehen Jugendliche in der Kritik, die Orte nicht sauber hinterlassen zu haben. Ganz besonders während der Corona-Pandemie, als sich die Heranwachsenden nicht mit Freunden treffen und phasenweise wochenlang nicht in die Schule gehen konnten, fiel der Verdacht auf sie, wenn morgens Spielplätze, Parkanlagen und andere Freiflächen vermüllt waren. Doch mit Sicherheit sind es nicht immer Jugendliche, die Verpackungen nach Treffen im Freien zurücklassen, und dass es vielen Teenagern sogar wichtig ist, aktiv etwas für die Umwelt zu tun, beweist die Aktion „K-BAM!“.

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„K-BAM!“ steht für „Kein Bock auf Müll!“ und wird am Samstag, 2. Oktober, in der Zeit von 11 bis 14 Uhr als Aktion stattfinden, die es zum Ziel hat, die Gemeinde von Müll zu befreien. „Wir wollen richtig ranklotzen“, freut sich Sebastian Längerer vom Jugendzentrum (Juz).

Die Müllsammelaktion das Jugendzentrum soll die Gemarkung am 2. Oktober von möglichst viel Müll befreien. © Längerer

Die Idee kam aus dem Leitungsteam. Die Mitglieder hatten sich zusammengesetzt und die Müllsammelaktion vorgeschlagen. Das Juz organisiert den Event nun gemeinsam mit Partnern der Vereinsjugendarbeit. Dabei soll nicht „nur“ die Umwelt von Unrat gesäubert werden, sondern auch das Bewusstsein für Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Müllvermeidung gestärkt werden. „Es war ein großer Wunsch der Jugendlichen, die Umwelt in den Fokus zu rücken. Wir verzichten auf Plastikstrohhalme, aber auch das Müllproblem wollen die Jugendlichen mit anpacken“, erklärt Längerer, wie die Idee zu „K-BAM!“ entstand. Die Kooperation soll dabei auch die Vereine der Gemeinde miteinbeziehen. Mit dabei sind unter anderem die Europapfadfinder mit mehr als zwei Dutzend Helfern, die Ministranten und der Förderkreis Wildgehege. Mit Feuerwehr und DRK steht das Juz zudem bereits in Kontakt.

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Längerer betonte nach Bekanntgabe der Aktion, dass es den Organisatoren von „K-BAM!“ wichtig sei, dass es sich bei der Sammlung nicht um eine Veranstaltung mit politischem Hintergrund handele, sondern ein Engagement der Jugendlichen. „Hier soll es wirklich nur um die Sache an sich gehen.“

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Quadrant für Quadrant

Je nach Teilnehmerzahl und Interesse sollen nach Auskunft der Organisatoren Quadranten ausgewiesen werden, in denen die Sammlung durchgeführt wird. Diese könnten entsprechend der Teilnehmerzahlen größer oder kleiner ausfallen. Gerne können auch Vorschläge beim Jugendzentrum eingebracht werden, welche jugendrelevanten Orte besonders verschmutzt sind und gereinigt werden sollten, heißt es aus dem Juz. Müllsäcke und Zangen werden von der Gemeinde gestellt. Der Bauhof holt den gesammelten Abfall ab.

Aufgrund der Sommerferien und der Pandemie sei es jedoch deutlich schwieriger als sonst, Interessierte zu erreichen. „Den Kontakt zu halten, ist aktuell wirklich nicht einfach“, bedauert Längerer. „Wir sind daher vor allem auf Mundpropaganda angewiesen.“Auf diese Weise seien sogar einige Einzelpersonen auf die Organisatoren zugekommen. „Anmeldungen nehmen wir weiterhin an.“

Info: Weitere Infos und Anmeldung unter www.juz-oftersheim.de

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