Grüner Feierabend - Landtagskandidat Baumann zu Coronastrategie Solidarität – sich an die Regeln halten

Von 
zg
Lesedauer: 

Oftersheim. Einmal im Monat findet in Oftersheim der Grüne Feierabend statt – zurzeit online, aber mit einer wachsenden Teilnehmeranzahl. Dieses Mal war Dr. Andre Baumann mit dabei, der Landtagskandidat der Grünen für den Wahlkreis Schwetzingen. Auf Wunsch von Gemeinderat Patrick Alberti skizzierte Baumann die derzeitige Corona-Strategie, teilt der Grünen-Ortsverband in einer Pressemeldung mit.

AdUnit urban-intext1

„Das Thema beschäftigt die Menschen sehr. Darum sind wir froh, dass wir wichtige Informationen von dir direkt aus Land und Bund erhalten können“, sagte Alberti. Baumann ist Bevollmächtigter des Landes beim Bund und daher bestens informiert, heißt es weiter. Baumann legte seinen Schwerpunkt auf die Ausgangsbeschränkungen und die Stärkung des Homeoffice.

„Wir sehen, dass in Baden-Württemberg unsere Corona-Maßnahmen wirken und die Zahl der Neuinfektionen in der Tendenz deutlich zurückgehen“, sagte der Landtagskandidat. „Nach dem Höhepunkt der Zahl der Neuinfektionen vor Weihnachten sinken die Zahlen. Ich bin froh, dass auch die Zahl der Toten zurückgeht. Das A und O dabei ist die Kontaktreduktion, so können wir Neuinfektionen wirksam vorbeugen“, erläuterte Baumann weiter. Das gelte vor allem auch in Bezug auf die neuen Virusmutationen, die wesentlich ansteckender seien.

Patrick Alberti ergänzte, dass es wichtig und richtig sei, dass sich die Corona-Politik besonders an den verletzlichen Gruppen ausrichte: „Wir müssen an ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen denken, für die eine Corona-Infektion lebensbedrohend sein kann.“

AdUnit urban-intext2

Der Grünen-Fraktionssprecher im Gemeinderat, Patrick Schönenberg, fragte nach der Bedeutung der Ausgangsbeschränkungen. „Eine der wirkungsvollsten Maßnahmen sind die diese Beschränkungen und nächtlichen Ausgangssperren – so hart sie auch sind“, sagte Baumann. Baden-Württemberg hatte ja ab 20 Uhr eine Sperre verhängt. „Ein großes Problem waren abendliche und nächtliche Treffen im privaten und öffentlichen Raum“, erklärte Baumann. „Wir sind uns sicher, dass wir ohne die nächtlichen Ausgangssperren die sehr hohen Inzidenzen nicht in den Griff bekommen hätten.“

Der Schutz der Wohnung sei zurecht grundgesetzlich stark geschützt, deshalb habe man private Feiern trotz der Kontaktbeschränkungen nur schwer durchsetzen können. „Wenn aber niemand ohne triftigen Grund nachts unterwegs sein kann, dann finden die Treffen seltener statt. Das Schlimme ist, dass sehr viele Menschen unter der Unvernunft weniger Menschen zu leiden haben. Solidarität bedeutet auch, sich an die Regeln zu halten.“

Arbeit im Homeoffice

AdUnit urban-intext3

Ein weiter wichtiger Punkt zur Reduzierung der Kontakte sei die Arbeit im Homeoffice. „Ministerpräsident Kretschmann hatte im Vorfeld des letzten Treffens mit der Kanzlerin eine Verstärkung des Homeoffice-Anteils gefordert. Hier hat er sich durchgesetzt“, sagte Baumann, der durch seinen Job nah an den Ministerpräsidentenkonferenzen ist.

AdUnit urban-intext4

Es sei wichtig, dass auch unnötige Kontakte im Arbeitsleben vermieden werden und nicht nur im privaten Bereich. „Darum hat unser Ministerpräsident in Baden-Württemberg die Wirtschaftsministerin aufgefordert, einen Homeoffice-Gipfel Baden-Württemberg einzuberufen.“ Am Ende waren sich die Teilnehmer des Grünen Feierabends einig, dass es auf dem Weg aus der Krise noch vieler gemeinsamer Anstrengungen bedarf. Aber alle sind froh, dass die Landesregierung und insbesondere Ministerpräsident Winfried Kretschmann konsequent und mit Augenmaß handeln und besonnen durch die Krise steuern, heißt es abschließend in der Pressemitteilung. zg