Posaunenchor - Nachwuchs gesucht – und gefunden / Finja (8) ist die jüngste Teilnehmerin Talente übertreffen Erwartung

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Daumen hoch für dieses Talent: Die achtjährige Finja Kreitz mit Ausbilder Carsten Röderer (v. l.), Detlev Helmer und Christine Gäbel, der Obfrau des Posaunenchors. © Kappenstein

Oftersheim. Wer die Jugend hat, dem gehört die Zukunft! Eindeutiger hätte diese Weisheit keine Bestätigung finden können als beim Nachwuchsabend des Posaunenchors Oftersheim-Schwetzingen jüngst im evangelischen Gemeindesaal, heißt es in einer Pressemitteilung des Chors.

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Alle Erwartungen wurden übertroffen. Detlev Helmer, Kirchenmusikdirektor und musikalischer Leiter des Posaunenchors war überglücklich, zehn neue Mitglieder willkommen heißen zu dürfen, die künftig den rund 16-köpfigen Chor verstärken werden.

Angesprochen waren nicht nur begabte und interessierte Jugendliche ab acht Jahren. So gesellten sich mit dem Familientrio Stefan, Erik und Til Handl sowie Trompeterin Eva-Maria Machner vier bereits im Musikverein ausgebildete Bläser der Gruppe hinzu.

Ralf Krumm wird sich in den nächsten Wochen verstärkt dieser Bläser annehmen und das Transponieren von der im Musikverein praktizierten B- zur C-Griffweise, die seit Jahrzehnten in kirchlichen Posaunenchören üblich ist, einüben.

Auswahl der Instrumente

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Nach zwei gefälligen Musikstücken, intoniert vom Posaunenchor, durften die Instrumente ausgewählt werden. Keine Scheu zeigte Finja Kreitz, mit acht Jahren die Jüngste. Mit Feuereifer entlockte sie nach kurzer Einweisung von Carsten Röderer, der die Jungbläser ausbilden wird, einer Trompete durchaus vernehmbare Töne. Neben der Mama war natürlich Oma Karin Kreitz, die im Posaunenchor schon lange die Bassposaune bläst, besonders stolz. Und da war auch Anja, Tochter von Klaus Koppert. Sie will die Tradition der Familie fortsetzen und gemeinsam mit ihrem Papa den Posaunenchor bereichern.

Schließlich entschied sich der neunjährige Tamo Pfeiffer für die Posaune, so dass zumindest das Posaunenregister nicht ganz leer ausging. Große Hoffnung setzt Christine Gäbel, Obfrau im Posaunenchor, außerdem auf das Ehepaar Annette und Markus Dietrich samt Tochter Ellen, in der Kantorei nicht unbekannt, die noch mal etwas Neues ausprobieren wollen und künftig gemeinsam im Posaunenchor mitspielen möchten, freuen sich die Musiker auf Zuwachs.