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Evangelische Kirchengemeinde

Tobias Habicht gestaltet "Star Wars"-Gottesdienst in Oftersheim

Der außergewöhnliche Gottesdienst beschäftigte sich auch mit der zentralen Frage nach dem Kampf zwischen Gut und Böse.

Von 
zg
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Oftersheim. Tobias Habicht ist für seine Ideen, Gottesdienste in der evangelischen Christuskirche besonders interessant und fantasiereich zu gestalten, auch über seine Gemeinde bekannt. So ganz ging die Idee, den jüngsten Gottesdienst eventuell mit einer Darth-Vader-Maske zu eröffnen, zwar nicht auf, aber ein Lichtschwert aus dem Filmepos „Star Wars“ bildete definitiv einen Hingucker.

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„Das pompöse Hollywoodwerk ,Star Wars’ startete vor 45 Jahren mit dem bahnbrechenden Kinostreifen ,Krieg der Sterne’“, begann Habicht seine Erklärung, warum er das Thema für den Gottesdienst ausgewählt hatte. „Mich interessierte in der Vorbereitung des Gottesdienstes sehr, warum dieses bombastische Heldenepos über so viele Jahre derartig zahlreiche Leute fasziniert. Ich bekenne freimütig: Ich bin kein Star-Wars-Fan. Aber was ich darüber gelesen habe, macht mich neugierig.“

Pfarrer Tobias Habicht hatte im jüngsten Gottesdienst ein Lichtschwert aus der Filmsaga „Star Wars“ dabei. © Lenhardt

Bei einer internationalen Großumfrage nach der Religionszugehörigkeit hatten 400 000 Menschen angegeben, sie gehörten dem Jedi-Glauben an. „Dabei gibt es so etwas gar nicht. Die Jedi, das sind Ritter, die in den Filmen auf der guten Seite der Macht agieren. Im Zentrum der Saga steht die tragische Geschichte von Anakin Skywalker, der von der guten Seite der Macht Schritt für Schritt auf die dunkle Seite wechselt und dann zum Bösewicht Darth Vader wird: zum Monster, zum Werkzeug des Bösen, zu einem, der gegen alles Gute kämpft – gegen das, was ihm einst selber lieb und teuer war.“

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So fragte Habicht, was einen Menschen, der Versuchung des Bösen zu erliegen, um schließlich eine mächtige Waffe der Finsternis zu werden, bewege. Der Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi, der Anakin Skywalker zum Kämpfer ausgebildet hatte, warnte ihn vor dem Schritt, doch seit Anakins Mutter gewaltsam den Tod fand, schlummern Hass und Furcht in seinem Herzen. Als dann das Leben seiner Ehefrau bedroht ist und Zweifel seine Seele quälen, gewinnen Hass und Furcht die Oberhand und verführen ihn schließlich, auf die dunkle Seite der Macht zu wechseln.

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„Es geht in der Kinosage, wenn man etwas tiefer blickt, um hochreligiöse Themen“, betonte Tobias Habicht. „Um den alten Kampf zwischen Gut und Böse und um den Menschen, der dazwischen steht: angefochten, zweifelnd und versucht. Die Filme sind ein grandioser Anknüpfungspunkt für die wirklich gute Seite der Macht: auf Jesus Christus, den Sohn Gottes. Er ist als Mensch gekommen, um die echte Finsternis zu besiegen. Wer ihm folgt, geht den Pfad zum Licht und kann Hass und Furcht überwinden.“

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