Ordnungsamt

Wer nicht absteigt, wird verwarnt: Fahrradkontrolle in Bahnunterführung in Oftersheim

„Fahrradfahren durch die Unterführung am Bahnhof ist untersagt, darauf weisen auch Schilder hin“ - es war bereits die dritte Kontrolle innterhalb weniger Wochen.

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zg
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Das Verbotsschild an der Oftersheimer Bahnunterführung wird weiterhin oftmals ignoriert. © Gemeinde

Oftersheim. Der Gemeindevollzugsdienst hat erneut kontrolliert, ob Radler durch die Bahnhofsunterführung fahren. „Fahrradfahren durch die Unterführung am Bahnhof ist untersagt, darauf weisen auch Schilder hin. Es dient dem Schutz aller Verkehrsteilnehmer, wenn Radler absteigen und schieben“, schreibt das Oftersheimer Ordnungsamt in einer entsprechenden Pressemitteilung.

„Diesmal waren es 18 Personen, nicht nur Schüler, sondern auch Erwachsene. Darunter auch ein Vater in Begleitung seines kleinen Sohnes. Die Betroffenen werden verwarnt, bei Minderjährigen werden die Eltern angeschrieben.“ Bei zwei Kontrollen Ende Oktober waren bereits 38 Verwarnungen ausgesprochen worden (wir berichteten).

Lichter kontrollieren

Die Mitarbeiter des Gemeindevollzugsdienstes kontrollierten nach Angaben der Verwaltung auch, ob das Licht an den Fahrrädern funktionierte. „Die Gemeindeverwaltung bittet nochmals alle Eltern darum, aus Sicherheitsgründen auch bei den Rädern ihrer Kinder einen Lichtcheck zu machen. Ein beleuchtetes Fahrrad ist in der dunklen Jahreszeit besser zu sehen“, unterstreichen die Verantwortlichen der Gemeinde.

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Bei der ersten Kontrolle durch den zuständigen Gemeindevollzugsdienst Mitte vergangenen Monats waren innerhalb von einer Stunde 16 Radfahrer kostenpflichtig verwarnt worden. Bei weiteren 17 Kindern wurden die Eltern angeschrieben, da diese das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet hatten und somit nicht strafmündig sind. Bei einer zweiten Kontrolle, die 14 Tage später durchgeführt worden war, wurden sogar 22 Verwarnungen ausgesprochen und 15 Schreiben an Eltern versendet. „Darunter waren wiederum sieben Jugendliche, die bereits bei der ersten Kontrolle angehalten worden waren“, hatte die Gemeinde damals festgestellt.

Die Verwarnungsgelder lagen dabei nach Auskunft des Amtes zwischen 25 und 35 Euro – je nach Schweregrad des Verstoßes – und sind bundeseinheitlich festgelegt. zg