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Ausschuss - Neukonzeption wegen Gebäudesanierung erforderlich / Bilder sollen in Alurahmen mit LED-Bändern gefasst werden / Kosten von rund 40000 Euro

Adventskalender am Plankstadter Rathaus wird weiterhin erfreuen

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Catharina Zelt
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Alle Rathausfenster und die Eingangstür gehören zum überdimensionalen Adventskalender. © Zeuner

Plankstadt. Der Adventskalender in den Fenstern des Rathauses hält auch nach der Sanierung des Gebäudes weiterhin in der Weihnachtszeit täglich eine kleine Überraschung parat. Das hat der Ausschuss für Ordnung, Bau und Umwelt in seiner jüngsten Sitzung im Ratssaal beschlossen. Die Konstruktion unterscheidet sich nun allerdings von der bisherigen mit Holzrahmen und Dübeln.

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Bislang habe man die Stromversorgung mittels einer Bohrung im Fensterrahmen sichergestellt; die Stecker seien jedes Mal demontiert worden, erklärte Michael Ahnepohl vom Bauamt in der Sitzung. Dies sei zum einen sehr aufwendig und zum anderen haben die Dübel die Sandsteingewände zum Teil bereits beschädigt. Außerdem seien bei der Konstruktion die gültigen Sicherheitsnormen nicht eingehalten worden und die Montage eines Sonnenschutzes mache es obendrein unmöglich, den vorhandenen Adventskalender wieder zu montieren. Eine Neukonzeption musste also her.

Die Bilder sollen jetzt in Alurahmen gefasst werden, die farbig beschichtet sind. Die Drucke werden dafür auf einer Plexiglasfläche aufgetragen. Innerhalb dieser Rahmen sind dann die LED-Beleuchtungsbänder montiert, die das Bild von hinten ausleuchten. „Die Motive haben normalerweise die Kindergärten und Schulen gestaltet. Das ist aktuell allerdings wegen der Pandemie schwierig“, erläuterte Bürgermeister Nils Drescher. Für den ersten „Auftritt“ des Adventskalenders sollen deshalb die Motive aus dem ersten Jahr reproduziert werden. Die Kosten für das Projekt liegen bei rund 40 000 Euro.

Einhängesystem sichert Halt

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In den Folgejahren könnten andere Motive aufgezogen werden, was mit zusätzlichen Kosten in Höhe von rund 3000 bis 5000 Euro verbunden wäre. Eingehängt werden die Bilder vom Innenraum aus. Ein eingefrästes Einhängesystem sichert den Halt der Tafeln. Auch Nummerntafeln soll es weiterhin geben, die ebenfalls aus Leichtmetall sein sollen. Zu Beginn der Adventszeit montieren die Verantwortlichen diese dann – dazu ist allerdings ein Hubsteiger notwendig. Die Herstellung der Alukonstruktion wurde bei möglichen Bietern angefragt. Die Firma Assion aus Schriesheim hat mit 40 000 Euro das wirtschaftlichste Angebot abgegeben.

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„40 000 Euro ist kein Pappenstiel, der Adventskalender hat aber ein Alleinstellungsmerkmal und eine schöne Tradition“, erklärte Gerhard Waldecker von der Plankstadter Liste (Plali) in seiner Stellungnahme. Ulrike Breitenbücher (Plali) ergänzte, dass man künftig auch die Vereine in die Gestaltung der Bilder mit einbeziehen könne.

Nicht mit der Tradition brechen

Professor Dr. Udo Weis (CDU) fand die Investition ebenfalls sinnvoll und wies darauf hin, dass es manchmal eben teuer werde, Traditionen zu pflegen.

Ulrike Auffarth von der Grünen Liste Plankstadt (GLP) betonte, dass Kosten und Aufwand die Fraktionen abschrecken würden. Dennoch wolle man sowohl des Adventskalender am Rathaus, als auch den lebendigen Adventskalender fördern.

„Wir wollen mit der Tradition nicht brechen, müssen aber die Folgekosten beachten“, pflichtete Kerstin Engelhardt (SPD) ihre Vorrednern bei.

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Der Ausschuss stimmte dem Konzept einstimmig zu und beauftragt die Verwaltung, die Maßnahme umzusetzen.

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