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Arbeiterwohlfahrt - Vorstand sagt Weihnachtsfeier ab

Arbeiterwohlfahrt sagt Weihnachtsfeier ab

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zg
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Plankstadt. Nach einer „ausführlicher Diskussion über das Für und Wider“ hat sich der Vorstand der Arbeiterwohlfahrt (AWO) laut einer entsprechenden Pressemitteilung dazu entschlossen, die für Samstag, 11. Dezember, geplante Weihnachtsfeier abzusagen. „Eine immer weiter steigende Hospitalisierungsrate führte zur Ausrufung der Alarmstufe in Baden-Württemberg.“ Deshalb sehe der Vorstand unter dem Aspekt der Kontaktvermeidung keine Chance mehr für eine Adventsfeier in zwei Wochen. „Wir hoffen und wünschen uns für das kommende Jahr wieder Normalität für alle unsere Vorhaben.“

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Altgemeinderat Dieter Schneider zeigte sich unterdessen verärgert über die Millionenausgabe für eine umstrittene Werbekampagne des Landes. „Dieses Geld wäre gescheiter bei der Einrichtung zentraler Impfzentren eingesetzt worden“, so Schneider laut der Pressemitteilung der Arbeiterwohlfahrt.

Kritik an Regierung

„Armutsbetroffene Familien und ihre Kinder stehen besonders unter Druck“, fügte der Pressesprecher des Ortsvereins der Arbeiterwohlfahrt, Gerhard Wacker, außerdem an. Diese Familien hätten nach fast zwei Jahren Pandemie praktisch keine Reserven mehr und seien am Ende ihrer Kräfte. „Familien brauchen konkret Entlastung und Unterstützung. Noch mehr Politikversagen können sich die Regierungsverantwortlichen, egal welcher Couleur, nicht mehr leisten, wenn sie nicht den Sozialstaat infrage stellen wollen“, so Wacker.

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