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Lehrschwimmbecken - Grünen-Landtagsabgeordneter Dr. Andre Baumann setzt sich für Sanierung der 53 Jahren alten Einrichtung ein

Baumann untersützt Sanierung des Lehrschwimmbeckens in Plankstadt

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zg
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Sandra Worrow (v. l.), Leiterin der Friedrichschule, Grünen-Landtagsabgeordneter Dr. Andre Baumann und sein Büroleiter Patrick Alberti, Gemeinderat Thomas Burger und Bürgermeister Nils Drescher treffen sich zu einem Vor-Ort-Termin zur Besichtigung des Lehrschwimmbades. © Gemeinde

Plankstadt. Der Landtagsabgeordnete der Grünen Dr. Andre Baumann unterstützt die Sanierung des Lehrschwimmbeckens in Plankstadt. „Ein Ort, an dem die Menschen zusammenkommen können“, betont er. Gerade in Zeiten der Pandemie sei der Schwimmunterricht unersetzlich.

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Die Lehrschwimmhalle in Plankstadt wurde 1967/1968 erbaut und ist entsprechend in die Jahre gekommen. Darum bedarf es einer grundlegenden Sanierung, Modernisierung sowie energetischen Optimierung. Um sich ein Bild von der Situation zu machen, hat Bürgermeister Nils Drescher den Grünen-Landtagsabgeordneten zu einem Vor-Ort-Termin eingeladen. Zusammen mit der Schulleiterin der Friedrichschule Sandra Worrow sowie dem Grünen-Gemeinderat Thomas Burger besichtigte die Gruppe die Lehrschwimmhalle. Baumann hatte sich bereits im Vorfeld an die zuständige Ministerin Nicole Razavi mit der Bitte um Förderung durch das Land gewandt.

Gewinn für Unterricht

„Dank des Schwimmbads vor Ort können wir für die Schüler drei Jahre lang Schwimmunterricht anbieten. Das ist ein riesiger Gewinn, das ist wahnsinnig wertvoll“, erklärte Sandra Worrow. „Wie viele Kinder können mit elf oder zwölf Jahren noch nicht schwimmen – ohne Schwimmunterricht in der Schule bekommen wir hier ein richtig großes Problem“, pflichtete Thomas Burger ihr bei.

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Den Sanierungsbedarf erkannte die kleine Delegation sofort beim Betreten des Schwimmbads. Drescher zeigte an die Decke: „Das Schwimmbad im Keller unter der Turnhalle lässt sich bislang schlecht lüften. Die feuchte Luft kondensiert an der Decke und begünstigt die Schimmelbildung.“ Die Halle habe über Jahre und Jahrzehnte sehr gute Dienste geleistet, sei aber technisch veraltet und der Betrieb wegen regelmäßiger Reparaturen sehr teuer.

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„Der höhenverstellbare Boden des Schwimmbeckens ist regelmäßig defekt. Nur ein Unternehmen aus Norddeutschland kann die daran notwendigen Reparaturen vornehmen. Bis es kommt, dauert es. Und dann wird es immer teuer“, sagt Drescher. Wichtig sei eine bessere Lüftung und ein energiesparendes Wärmemanagement des Schwimmbads. „Aber auch die modernen Anforderungen an die Barrierefreiheit müssen endlich umgesetzt werden“, sagte Drescher, der schon vom barrierefreien Eingang über barrierefreie Umkleiden und Duschen bis hin zum barrierefreien Beckenzugang an alles gedacht hat. Das freute Patrick Alberti, der zuvor fünf Jahre lang als kommunaler Behindertenbeauftragter im Rhein-Neckar-Kreis gearbeitet hat, nun das Wahlkreisbüro von Andre Baumann leitet und ebenfalls an dem Termin teilnahm.

Seit mehr als 50 Jahren lernen Kinder und Jugendliche in der Ortsmitte der Gemeinde schwimmen. Von Montag bis Samstag von 8 bis 20 Uhr wird die Schwimmhalle von der Schule, der DLRG sowie einer privaten Schwimmschule genutzt und ist damit bestens ausgelastet. Das Schulschwimmen der Humboldt-Grundschule und der Friedrichschule – aktuell rund 400 Schüler – die Schwimm-AG der Ganztagesgrundschule, Kurse und Training der DLRG-Ortsgruppe Schwetzingen-Oftersheim-Plankstadt sowie der Breitensport nutzen das rund 16 mal acht Meter große Schwimmbecken.

„Gerade während der Corona-Pandemie zeigt sich, was passiert, wenn Kinder nicht Schwimmen lernen können. Wir brauchen Lehrschwimmbäder – für Kinder und Jugendliche. Aber auch ältere Menschen, die nicht ins Bellamar fahren würden, drehen hier ihre Bahnen. Die Lehrschwimmhalle ist für die Aufrechterhaltung des Schulsports und des Sportbetriebs dringend erforderlich“, schreibt Baumann in seinem Brief an die Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen.

Baumann hatte bereits im Vorfeld des Besichtigungstermins das zuständige Ministerium gebeten, die Sanierung des Lehrschwimmbads als Teil des Landesprogramm Investitionspakt Sportstätten der Städtebauförderung zu fördern. „Ich bin froh, dass Ministerin Razavi das Projekt in Plankstadt im Auge hat“, so Baumann.

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Vorbildlicher Einsatz für Vereine

Der Landtagsabgeordnete ergänzte: „Die Gemeinde Plankstadt hat in den vergangenen Jahren mit eigenen Mitteln vorbildlich unterschiedliche Sportstätten saniert und damit das Vereinsleben aktiv gestärkt. Dadurch leistet Plankstadt im Bereich der Sportvereine aber auch aller anderen Vereine einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und zur sozialen Integration. Dafür werden auch Orte wie dieser benötigt, an denen die Menschen zusammenkommenkönnen“, erklärt Baumann, der lange Zeit Mitglied der DLRG war und sich auch heute noch in zahlreichen Vereinen engagiert. „Wo so viel für Bildung, Vereine und den gesellschaftlichen Zusammenhalt getan wird, sollte dies auch gefördert werden“, findet Baumann.

Aber nicht nur das Schwimmbad stand auf der Tagesordnung, sondern auch weitere Themen der kommunalen Bildungsangebote wie der Ausbau der Ganztagsbetreuung. Neben der Friedrichschule befindet sich die Baustelle für die neuen Betreuungsangebote. „Durch Corona haben wir massive Verzögerungen bekommen“, berichtet Drescher und verweist auf Engpässe beim Material und den Bauunternehmen. Das Vorhaben wird zwar vom Land gefördert, aber der Abrechnungszeitraum endete zum 31. Dezember. „Wir würden uns über eine Verlängerung dieses Zeitraums freuen, wenn wir nicht rechtzeitig fertig werden“, so Drescher. Baumann versprach, sich hierfür einzusetzen.

„Die Kinder haben in der Pandemie genug gelitten und darum brauchen wir gute und verlässliche Angebote für die junge Generation und ihre Familien“, erklärte Baumann. Und darum investiert das Land in diesem Bereich“. Niels Drescher pflichtete ihm bei: „Die Förderung der Schulsozialarbeit ist eine gute Sache, die hilft. Die Belastungen der Eltern in diesen Zeiten wirken sich auch auf die Kinder aus und das müssen wir auffangen.“

„Gerade im sozialen Bereich haben die Kinder viel verpasst. Darum ist das zusätzliche Personal so wichtig“, ergänzte Sandra Worrow. Wo Schüler den ganzen Tag lernen, da müssten sie auch essen können. Bürgermeister Drescher führte die Gruppe darum anschließend noch ins evangelische Gemeindehaus, in das sich die Gemeinde für die Mittagsverpflegung der Kinder eingemietet hat.

„Das ist eine Win-win-Situation für alle“, erklärte Drescher, denn das Gemeindehaus sei jetzt voll ausgelastet und die Kirchengemeinde erhalte dafür zusätzliche finanzielle Einnahmen der Gemeinde. „Das Haus ist schon da und muss nicht neu gebaut werden.“ Was nach einer guten Sache klingt, berge aber auch ein großes Problem, denn ein Neubau würde gefördert werden – die Mieten aber nicht. Auch hier sagte Baumann zu, nachzuforschen. zg

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