Landtagswahl - Hauptamtsleiter Stephan Frauenkron will für die Freien Wähler nach Stuttgart / Er tritt in den Wahlkreisen Odenwald und Bergstraße als Direktkandidat an Bürgerbeteiligung steht für Stephan Frauenkron weit oben

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Saskia Grössl
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Plankstadt. Stephan Frauenkron, der Hauptamtsleiter im Plankstadter Rathaus, engagiert sich politisch. Bei der Landtagswahl am 14. März tritt er für die Freien Wähler an. Jedoch: Die „Plänkschter“ werden ihn nicht wählen können, denn er ist der Direktkandidat für die beiden Wahlkreise 38, also den Neckar-Odenwald-Kreis, und 39, der Dossenheim, Edingen-Neckarhausen, Heddesheim, Hemsbach, Hirschberg an der Bergstraße, Ilvesheim, Ladenburg, Laudenbach, Schriesheim und Weinheim umfasst.

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Bereits bei der vergangenen Kommunalwahl 2019 hatte Frauenkron für die Mannheimer Liste kandidiert. Daher ist ihm das politische Engagement nicht vollends neu. Der Entschluss, sich als Kandidat aufstellen zu lassen, war vor allem der Heimatverbundenheit geschuldet. Dabei kam zuerst die Kandidatur im Wahlkreis rund um Weinheim, später erst der für den Neckar-Odenwald-Kreis. „Das war wie eine Zwillingsgeburt, wo man unverhofft noch das zweite Kind bekommt“, scherzt er.

Stephan Frauenkron kandidiert für den Landtag. Die Plankstadter können ihn jedoch nicht wählen, er hat sich in anderen Wahlkreisen aufstellen lassen. © Frauenkron

Stephan Frauenkron kommt aus der Gemeinde Walldürn, die im Neckar-Odenwald-Kreis liegt. „Ich kenne dort jeden Ort, meine Eltern wohnen außerdem noch dort“, erklärt er, warum ihm die Übernahme des zweiten Wahlkreises nichts ausmacht. Seine Qualifikation sieht er als gut geeignet für die Aufgabe eines Landtagsabgeordneten an. Er ist Diplom-Verwaltungswirt und hat langfristige Erfahrung in Verwaltungen gesammelt. „Ich bringe den kommunalpolitischen Sachverstand mit und weiß, wo die Sorgen und Nöte der Menschen liegen“, argumentiert er, warum die Wähler sich für ihn entscheiden sollten.

Wahlkampf im Internet

Im Wahlkampf konzentriert er sich hauptsächlich auf die Möglichkeiten im Internet. „Durch die Corona-Pandemie spielt er sich auf Facebook, Instagram und auf meiner Webpräsenz ab“, erklärt Stephan Frauenkron und fügt hinzu: „Ich möchte keinesfalls andere in Gefahr bringen und halte mich beruflich und privat an die geltenden Kontaktbeschränkungen.“ Er möchte keine unnötigen Flyer drucken und den Wahlkampf so ökologisch halten. Einige wenige Plakate sind aufgehängt worden.

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Die Reaktionen, die er aus seinem Bekanntenkreis zu seiner Kandidatur erhalten hat, seien durchweg positiv gewesen, so Frauenkron. Auch seine ehemaligen Kollegen hätten ihn in den sozialen Medien unterstützt. „Es ist schön zu sehen, dass es Menschen gibt, die so von mir überzeugt sind“, meint der Kandidat. Sein Partner Thilo ist sozusagen sein Wahlkampfmanager, er hat bei der Erstellung der Webpräsenz maßgeblich unterstützt. Auch seine Eltern sind an Bord, wann immer er ihre Hilfe benötigt.

Schwerpunkt auf Umwelt

Einen großen Schwerpunkt legt Stephan Frauenkron in seinem Programm auf das Thema Umwelt und Natur. Gerade erneuerbare Energien möchte er da in den Fokus stellen. Aber auch das Tierwohl liegt ihm am Herzen. „Sie sollen nicht für unseren Fleischkonsum leiden müssen“, erklärt er. Digitalisierung ist ein weiteres seiner Themen und soziale Gerechtigkeit, hier vor allem bezahlbarer Wohnraum für jedermann.

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„Mir ist auch die Bürgerbeteiligung nach dem Vorbild der Schweiz ein Anliegen, denn ich möchte, dass sich die Bürger wahrgenommen fühlen. Alle Macht geht vom Volke aus, das soll nicht nur eine Floskel sein“, so Stephan Frauenkron. Wirtschaftsförderung, Kinderbetreuung und Bildungspolitik stehen ebenso auf seiner Liste. Generell sieht er die Freien Wähler als eine Partei der bürgerlichen Mitte und eine neue Möglichkeit für enttäuschte Wähler der alteingesessenen Parteien, ihre Stimme abzugeben.

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Im Wahlkreis seines Heimatortes Walldürn rechnet sich Stephan Frauenkron ganz gute Chancen aus. Generell würde er sich über zehn bis 15 Prozent der Stimmen für die Freien Wähler freuen. Sollte er tatsächlich als Landtagsabgeordneter gewählt werden, dann hätte das Auswirkungen auf seine Tätigkeit in Plankstadt – schließlich ist die Tätigkeit im Landtag ein Vollzeitjob. „Das sollte man auch voller Leidenschaft ausüben“. Daher geht es für ihn so langsam in die Endphase des Wahlkampfs – wenn auch hauptsächlich digital.

Mehr Infos unter www.stephan-frauenkron.de oder auf Instagram: stphn.frnkrn und Facebook: Stephan Frauenkron – Ihr Landtagskandidat 2021

Zur Person: Stephan Frauenkron

Stephan Frauenkron wurde in Hardheim geboren und ist in Walldürn aufgewachsen. Er ist 37 Jahre alt.

Nach seinem Studium an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl war er Consultant im Bereich Public Management beim Softwarekonzern SAP in Walldorf.

2009 ging es für ihn in die kommunale Verwaltung, zunächst in der Stadtkämmerei Mannheim, dann als Assistenz des Fachbereichsleiters des Mannheimer Jugendamts und schließlich als Bürgerserviceleiter von drei Mannheimer Stadtteilen.

Aktuell ist der der Hauptamtsleiter der Gemeindeverwaltung in Plankstadt. grö

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Redaktion Redakteurin, zuständig für Plankstadt