Fördermittel

Bund fördert Kultur- und Sportquartier Westend mit über 3 Millionen Euro

Von 
Catharina Zelt
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Plankstadt. Bürgermeister Nils Drescher hat es als „das größte und schwierigste Bauvorhaben in der Geschichte der Gemeinde bezeichnet“, als der Gemeinderat im Juli 2020 einstimmig den Grundsatzbeschluss zum Ersatzneubau einer Zwei-Feld-Kultur- und Sporthalle und einer Drei-Feld-Sporthalle mit einem beide Hallen verbindenden Foyer am 20. Juli 2020 gefasst hatte. Dieses Projekt ist das Schlüsselvorhaben für die vom Gemeinderat einstimmig beschlossene Entwicklung des neuen Kultur- und Sportquartiers Westend. Im rund vier Hektar großen Quartier soll darüber hinaus ein „Haus der Vereine“ und eine sich einfügende Wohnbebauung entstehen.

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„Wir gehen das Projekt mit starkem Rückenwind an“, so Nils Drescher, der sichtlich erfreut in den vergangenen Tagen zwei Förderbescheide des Bundes erhalten hat. Zum einen ist der bereits angekündigte Förderbescheid aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ in Höhe von 3 Millionen Euro eingegangen. Hier wird konkret das Bauvorhaben der Kultur- und Sporthallen gefördert. Im Vorfeld war ein intensiver Beratungsprozess zu durchlaufen, an den sich nun eine baufachtechnische Prüfung durch die Bundesbauverwaltung anschließt. Die Gemeinde kann nun gesichert mit den zugesagten Mitteln planen.

Zum anderen erhält die Gemeinde von der KfW zur Förderung eines integrierten Quartierskonzepts rund 174.000 Euro. Bei der Konzepterstellung werden Lösungen gesucht, das Kultur- und Sportquartier Westend nachhaltig zu entwickeln. Dabei wird untersucht, wie eine klimaschonende Energie- und Wärmeversorgung unter dem Aspekt möglichst geringer CO2-Emmissionen gelingen kann. Daneben werden viele andere Fragestellungen bearbeitet, beispielsweise wie erfolgreich zukunftsorientierte Mobilitätsangebote etabliert werden können. Die Gemeinde beabsichtigt in der nächsten Sitzung des Gemeinderats einen qualifizierten Dienstleister mit dem Projekt zu beauftragen.

Die Gemeinde bedankt sich bei den Förderstellen und dem Projektträger Jülich für die gute Unterstützung bei den Antragsstellungen, vor allem aber bei den Bundestagsabgeordneten, die sich für Plankstadt eingesetzt haben.

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