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Welde Kurpfalzbräu - Drei Plankstadter Biere werden bei den World Beer Awards in London mit Medaillen ausgezeichnet / Rezepte sind teilweise bereits 100 Jahre alt

Das „Spezial“ holt auf Anhieb Gold

Von 
zg
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Plankstadt. Zum ersten Mal bei der Bier-Weltmeisterschaft im Rennen und auf Anhieb Gold abgeräumt: Das Kurpfalzbräu „Spezial“ aus dem kurpfälzischen Plankstadt wurde bei den World Beer Awards 2021 mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Auch „Helles“ und „Kellerbier“ dürfen sich über Medaillen in Edelmetall freuen. Die World Beer Awards werden jährlich in London vergeben. Die internationale Jury setzt sich aus Brauern, Biersommeliers und anderen Experten zusammen, die mehrere Tage lang die Bier-Bewerbungen nach einem strengen Bewertungssystem durchprobieren.

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„Eine tolle Leistung, auf die wir stolz sein können“, freut sich Brauereichef Max Spielmann. Aus Deutschland hätten zahlreiche, sehr gute mittelständische Kollegen ebenfalls ihre Biere eingereicht, sodass das hervorragende Ergebnis für Kurpfalzbräu für sich spräche, so Spielmann weiter. Die jüngsten Auszeichnungen zeigten einmal mehr, „dass das zur DNA der Brauerei gehörende stetige Streben nach höchster Produktqualität der richtige Weg“ sei und bleibe, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

Interessanter Bewertungsprozess

Kurpfalzbräu „Spezial“ aus Plankstadt ist bei den World Beer Awards mit der Goldmedaille ausgezeichnet worden. 200 internationale Fachleute bewerteten in London über 3000 Biere aus aller Welt. © Welde

Zur Bewertung der Biere werden die Einreichungen zunächst nach Stilen sortiert. Daraufhin ermittelt die Jury die Besten und die Landes-Stilsieger. Dabei sitzen die Juroren an großen Tischen zusammen, pro Tisch fungiert ein Jurymitglied als Sprecher, als „Table Captain“. Die Anforderungen an die verschiedenen Bierstile sind genau festgelegt, um eine faire Bewertung zu ermöglichen. Die Ergebnisse der einzelnen Tische führt zu einer überschaubareren Liste, aus der die Gewinnerbiere ermittelt werden.

Das Kurpfalzbräu „Spezial“ erhielt seine Goldmedaille in der Bierkategorie „Lager/Dortmunder“. Es musste die Anforderungen „Helles Gold bis tiefes Gold. Kalt vergorenes, reichhaltiges und weiches Toastmalz in Aroma und Gaumen, mit würzigem Hopfen und etwas leichter Zitrusfrucht im Mund und Gaumen“ erfüllen.

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Für das Kurpfalzbräu Helles gab es im zur Zeit besonders umfangreich bestückten Bierstil „Lager/Helles/Münchner“ die Silbermedaille. Das Bier musste laut Stilbeschreibung eine „leichte bis schwere Goldfarbe mit Malzsüße und einen leichten Hauch von floralen und würzigen Hopfen auf Aroma und Gaumen“ nachweisen. Außerdem war „ein sauberer Geschmack mit einem langen sanften Abgang von Malz und leichter Hopfenbittere“ erforderlich.

In der Spezialkategorie „Zwickl/ Pale/Kellerbier“ darf sich das Kurpfalzbräu Kellerbier zudem über die Bronzemedaille freuen. Um als Kellerbier eine Medaille zu bekommen, war laut Beschreibung „blasses bis helles Bernstein in der Farbe, trüb (unfiltriert), eher hopfig, kann etwas malzige Süße haben, recht bitterer Abgang, ziemliche hohe Kohlensäure und kein Trockenhopping“ erforderlich.

Die Kurpfalzbräu-Biere haben die Jury der World Beer Awards überzeugt: Weltmeisterliches Bier kommt aus der Kurpfalz – und ein wenig aus der Vergangenheit, denn Kurpfalzbräu braut traditionelle Bierspezialitäten nach Originalrezepten des Braumeisters Hans Hirsch, dem Urgroßvater von Brauereichef Max Spielmann. Als junger Brauer kam Hirsch 1919 nach der Walz nach Schwetzingen, verliebte sich in Johann Weldes Tochter Elisabeth – und blieb in Schwetzingen. Von seiner Lehr- und Walzzeit brachte Hirsch Bierrezepte mit, die bis heute gehütet und genutzt werden. Die alten Aufzeichnungen inspirieren die Brauer des Unternehmens dazu, alte Bierrezepte neu zu interpretieren und mit viel handwerklicher Sorgfalt zu brauen. Deshalb orientieren sich auch die Etiketten auf den klassischen Bierflaschen an den alten Etiketten, denn Spezial, Helles und Kellerbier hat Hans Hirsch schon seinerseits selbst gebraut.

Die drei „Gewinnerbiere“ von Kurpfalzbräu gibt es unter anderem im Wirtshaus „Zum Grünen Baum“ am Schlossplatz in Schwetzingen frisch gezapft vom Fass. zg

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Das Bier

Kurpfalzbräu ist eine Marke der Braumanufaktur Welde, einer familiengeführten Braumanufaktur, die seit 1752 in der Metropolregion Rhein-Neckar für innovative, traditionelle und handwerkliche Braukunst steht.

Kurpfalzbräu-Biere werden mit nachhaltig erzeugten Rohstoffen aus der Region und nach Slow-Beer-Richtlinien gebraut.

Die Biervielfalt umfasst ein Helles, ein Ur-Radler, ein Ur-Weizen und ein Kellerbier. Saisonale Spezialitäten erweitern das Sortiment.

Die Braumanufaktur Welde ist Mitglied bei den Freien Brauern und seit 2015 durch das Exzellenz- und Bier-Gütesiegel des internationalen Slow Brewing Instituts als Slow Brewery zertifiziert. zg

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