Dem Mörder auf der Spur

Catharina Zelt über Podcasts, die wahre Verbrechen erzählen

Von 
Catharina Zelt
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Horrorfilme kann ich mir nur mit zugekniffenen Augen anschauen. Ich bekomme Gänsehaut, wenn Blut spritzt oder abgetrennte Gliedmaßen durch die Gegend fliegen – und ich kann anschließend nachts kaum schlafen. Schon komisch also, dass gerade ich eine Leidenschaft für „True Crime“-Podcasts entwickelt habe.

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In diesen Podcasts sprechen Experten und Journalisten über wahre Verbrechen und deren Hintergründe, unser Rechtssystem und Gerichtsprozesse. Da kommt es schon mal vor, dass aus den Lautsprechern grausame Mordbeschreibungen tönen, während ich mein Mittagessen koche.

Es sind natürlich aber nicht die detaillierten Schilderungen von Tötungsdelikten, die ich an diesen Podcasts so schätze, sondern den Einblick, den solche Taten in unsere Gesellschaft geben. Warum wird ein Hausmeister zum Mörder? Was bringt Zeugen dazu, vor Gericht zu lügen?

Ich kann „True Crime“-Podcasts also nur empfehlen. Vor allem für alle, die sich für Verbrechen interessieren und denen Horrorfilme aber – genau wie mir – zu gruselig sind.

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Volontariat Jungredakteurin der Schwetzinger Zeitung