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Handball-Badenliga - HSG St. Leon/Reilingen kann im Heimspiel gegen Pforzheim/Eutingen II nachlegen / TV Eppelheim gegen Friedrichsfeld gefordert

Den einen winkt ein perfekter Auftakt – anderen droht ein Fehlstart

Von 
ali/mj/krau
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Für die Badenliga-Handballer steht am Wochenende der zweite Spieltag an. Drei der fünf Mannschaften aus unserem Verbreitungsgebiet sind ja mit Siegen gestartet – die HG Oftersheim/Schwetzingen, die TSG Eintracht Plankstadt und die HSG St. Leon/Reilingen. Die Letztgenannten haben jetzt mit einem Heimspiel eine gute Chance nachzulegen, wohingegen HG und TSG Eintracht auswärts in Hardheim (Samstag, 19.30 Uhr) und Heddesheim (Sonntag, 17.30 Uhr) auf den Prüfstand gestellt werden – bei zwei Teams, die am ersten Spieltag richtig auf die Mütze bekommen haben. Für die zum Auftakt unterlegenen Teams des TV Eppelheim und des HSV Hockenheim bietet sich zu Hause die Gelegenheit zur Rehabilitation.

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Das wird im Falle des TVE gegen den stark gestarteten TV Friedrichsfeld allerdings deutlich schwerer als für den HSV, der gegen die SG Stutensee/Weingarten antreten muss. Viel wird auch davon abhängen, ob die Eppelheimer wieder auf Yannick Marz nach seiner Platzwunde zurückgreifen können.

Eppelheims Yannick Marz erlitt in Viern-heim eine Platzwunde. Ob er spielen kann, ist fraglich. © Lenhardt

Mit der SG Pforzheim/Eutingen II erwartet die HSG St. Leon/Reilingen eine Mannschaft, die aus jungen und erfahrenen Spielern zusammengesetzt und nur schwer einzuschätzen ist. Aufhorchen ließ der kommende Gegner durch einen Auftaktsieg gegen den stärker eingeschätzten TSV Rot. Die HSG ist also gewarnt. Aber Einstellung und Engagement sind bei der Schnetz-Truppe eh vorhanden und in heimischer Umgebung kann sie einen perfekten Start in die Runde hinlegen.

Plankstadts Trainer Niels Eichhorn warnt davor, die Heddesheimer wegen ihrer Auftaktpleite zu unterschätzen: „Wir haben gegen die SG schon einige Schlachten geschlagen und wissen daher, dass wir nichts geschenkt bekommen. Die Mannschaft muss die gleiche Intensität wie gegen den TV Hardheim an den Tag legen, um Zählbares mitzunehmen.

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Nach ihrem Auftakterfolg gegen die SG Leutershausen II fährt die HG Oftersheim/Schwetzingen II nun gleich zu dem vermeintlich großen Aufstiegsfavoriten beider Staffeln der Badenliga dem TV Hardheim. Doch die Hardheimer verloren gleich mal deftig mit 23:30 in Plankstadt. Aber die Heimstärke des TVH ist genauso legendär wie seine zeitweiligen auswärtigen Ausrutscher.

HG-Coach Julian Zipf bleibt aber bei seiner Einschätzung, dass es nicht das einfachste Spiel für sein Team wird: „Hardheim hat bei der TSG Eintracht einen schwarzen Tag erwischt. Ich glaube kaum, dass dem TVH so etwas im ersten Heimspiel der Saison angetrieben von Fans wieder passieren wird.“

Außerdem kämpft nicht nur er, sondern das gesamte Oftersheim/Schwetzinger Trainerkollegium mit Schwierigkeiten, weil die Nordstadthalle gesperrt war. „Doch der Druck, einen Fehlstart zu verhindern, liegt bei Hardheim. Vielleicht bietet das eine Gelegenheit für uns“, hofft Zipf. ali/mj/krau

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