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Geschäftsleben

Ein Grünhopfen-Pils mit Sandhäuser Note

Hopfenbauern geben gemeinsam mit Welde-Chef Max Spielmann den frischen Hopfen in den ersten Sud

Von 
zg
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Max Spielmann von der Braumanufaktur Welde gibt gemeinsam mit Hopfenbauer Albert Burkhardt den frischen Hopfen in die Würze des Pils-Ansatzes. © Schacht/Welde

Plankstadt/Sandhausen. Nach der Hopfenernte ist vor dem Grünhopfen-Pils: Der frisch geerntete Aromahopfen aus Sandhausen wurde jetzt im Sudhaus der Welde Braumanufaktur in Plankstadt in den Sud gegeben. Welde-Chef Max Spielmann fügte gemeinsam mit den Hopfenbauern aus der direkten Nachbarschaft die frischen und duftenden Dolden des Mittelfrüh – so heißt die Hopfensorte – in die heiße Würze im Sudkessel. Bis das Bier fertig gereift ist und abgefüllt werden kann, dauert es einige Wochen. Zur Sandhäuser Kerwe Mitte Oktober soll es aber so weit sein.

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Frischer grasiger Hopfenduft, feine bittere Noten – das ist ein perfekter Aromahopfen für das Welde No 1 Slow Beer Pils. Max Spielmann ist begeistert von der Qualität des diesjährigen Hopfens aus Sandhausen. „Auch wenn die Dolden klein sind, steckt doch alles an Bitterstoffen und Aromen drin, was wir für ein richtig gutes Grünhopfen-Pilsbier brauchen“, erklärt der Welde-Chef. Spielmann mag hopfenaromatische Biere sehr gern und ist großer Pils-Fan: „Man schmeckt es einfach, wenn unser Welde No 1 als GrünhopfenPils mit dem Sandhäuser Hopfen gebraut wurde.“

Hopfen von Hand und Maschine

Dass nach zwei Jahren Pause am ersten Septemberwochenende endlich wieder das Hopfenfest auf dem großen Festplatz am Rathaus stattfinden konnte, freute ganz Sandhausen. Wenn auch nur ein Bruchteil des frischen grünen Goldes, wie der Hopfen auch genannt wird, nach alter Tradition von Hand abgezupft werden konnte, war es doch ein schönes Zusammentreffen mit Gesprächen, gemeinsamem Singen und Feiern. So, wie es sich beim „Hopfezopfe“ gehört. Der Großteil der Dolden wurde kurz vor dem Hopfenfest erneut in der Hallertau bei einem befreundeten Hopfenbauern maschinell gezupft.

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Veröffentlicht
Von
Stefan Kern
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Dafür machten sich die Hopfenbauern zu einem kleinen Betriebsausflug auf. Zurück in der Kurpfalz konnten sie nun nach getaner Arbeit am Welde-Sudhaus in geselliger Runde von der Ernte, der Fahrt und vom Treffen mit ihrem Kollegen in Wildenberg berichten, der seine Maschinerie extra für die „Mietpflückung“ der Kurpfälzer Hopfendolden zur Verfügung gestellt hatte.

Ein Projekt, das gut funktioniert

Dass sich ehemalige Hopfenbauern und weitere engagierte Sangesbrüder aus dem Männergesangverein Germania MGV in Sandhausen seit nunmehr 18 Jahren liebevoll und tatkräftig um das kleine Hopfenfeld an Sandhausens Ortsrand kümmern, ist nicht selbstverständlich. Das großartige Bürgerprojekt zeigt, wie verbunden die Menschen nach wie vor dem Hopfen sind. Nicht umsonst nennt sich Sandhausen schließlich „Hopfengemeinde“.

Voraussichtlich können um die 15 000 Kästen des Gerstensaftes mit der Menge an Hopfen, die zur Verfügung steht, gebraut werden. Bei Welde bekommt das Pils jetzt erstmal Zeit und Ruhe, um zu reifen. Ab Mitte Oktober ist es dann für kurze Zeit und natürlich nur solange der Vorrat reicht, im hiesigen Getränkehandel zu haben: Das Welde No 1 Slow Beer Grünhopfen-Pils – exklusiv gebraut mit frischem Sandhäuser Mittelfrüh-Hopfen. zg

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