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Bürgerbusse - Hilfreiches Angebot für meist ältere Menschen

Gemeinschaft in gelebter Form

Von 
zg
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Plankstadt/Region. Bürgerbusse sind in Baden-Württemberg nach den Worten des Amtschefs im Verkehrsministerium, Berthold Frieß, ein wichtiges Angebot klimaverträglicher Mobilität und Ausdruck gelebter Gemeinschaft. „Durch den Einsatz vieler Ehrenamtlicher in den vergangenen Jahren können viele vor allem ältere Menschen ihre Einkäufe erledigen, Verwandte und Freunde oder kulturelle Veranstaltungen besuchen. Gerade in ländlichen Regionen schließen Bürgerbusse Lücken im Netz des öffentlichen Nahverkehrs“, sagte Ministerialdirektor Frieß nun beim Verbandstag des Vereins ProBürgerbus Baden-Württemberg in Wiernsheim im Enzkreis. Der dortige Bürgerbus „Wips“ feiert dieses Jahr bereits sein zehnjähriges Betriebsbestehen, heißt es in einer Pressemitteilung.

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Berthold Frieß würdigte das Engagement der zahlreichen Aktiven in den Bürgerbusvereinen im Südwesten: „Deshalb fördert das Land seit 2013 diese Mobilitätsangebote mit verschiedenen Maßnahmen. Die aus Klimaschutzgründen dringend notwendige Verkehrswende wird durch die Bürgerbusse in vorbildlicher Weise unterstützt. Außerdem trägt der Einsatz der Ehrenamtlichen in den Bürgerbusvereinen zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und zum Miteinander bei.“

Förderprogramm unterstützt

Das Land unterstützt die Bürgerbusse mit finanziellen Förderprogrammen, mit Informations- und Beratungsangeboten der Nahverkehrsgesellschaft NVBW sowie mit Sachleistungen. Das Land bietet Hilfestellung und Anleitung durch Information, Beratung und Ausgestaltung des rechtlichen Rahmens. Dazu wurden in den letzten Jahren verschiedene Aktivitäten gestartet. Mit dem 2018 ins Leben gerufenen Förderprogramm der Verwaltungskostenpauschale haben Betreiber die Möglichkeit, sich Sachkosten, Verwaltungsausgaben, Gebühren, Ausgaben für Schulung von ehrenamtlich Tätigen sowie Aufwendungen für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit in Höhe von bis zu 1500 Euro pro Kalenderjahr erstatten zu lassen. Außerdem kann ein einmaliger Ausgleich von maximal 2000 Euro für pandemiebedingte Ausfälle beantragt werden. Gefördert werden Bürgerbusse (öffentlicher Linienverkehr mit Kleinbussen), Bürgerrufautos (öffentlicher bedarfsgesteuerter Verkehr), soziale Bürgerfahrdienste (bedarfsgesteuertes Angebot für bestimmte Gruppen) und Pkw-Bürgerfahrdienste (Fahrdienst durch Ehrenamtliche mit privaten Fahrzeugen).

Starker Zuwachs seit 2014

Die differenzierte Strategie hat sich nach den Worten von Amtschef Frieß bewährt und zu einer starken Zunahme der Gemeinschaftsverkehre im Land beigetragen: 2014 waren etwa 60 Verkehre bekannt, 2021 sind es bereits mehr als 250. Davon entfallen nach Auskunft der Verantwortlichen 30 Prozent auf den Typ Bürgerbus, 37 Prozent auf soziale Bürgerfahrdienste und je 16 Prozent auf Bürgerrufautos und Pkw-Bürgerfahrdienste.

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Der Ministerialdirektor hob anlässlich des Verbandstages abschließend hervor, dass die Zahl der Gemeinschaftsverkehre trotz der pandemiebedingten Belastungen weiter zugenommen hat. „Die Bürgerbusse sind ein wichtiger Teil für den vom Land vorangetriebenen Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs“, so Berthold Frieß. zg

Info: Weitere Infos gibt’s unter www.vm.baden-wuerttemberg.de

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