Gemeinderat - Gremium kommt am Montag in der Mehrzweckhalle zusammen / Viele Bauangelegenheiten auf der Tagesordnung Haushalt als umfangreichster Punkt

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Saskia Grössl
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Plankstadt. Nachdem die Sitzung im Januar ausgefallen war, kommt der Gemeinderat am Montag, 22. Februar, wieder zusammen. Die Sitzung findet um 18.30 Uhr in der Mehrzweckhalle statt, weil dort am meisten Platz ist, um ausreichend Abstand einhalten zu können. Dabei hat der Rat eine umfangreiche Tagesordnung vor sich.

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Der umfangreichste Punkt ist sicherlich der Haushaltsplan samt Haushaltssatzung für das laufende Jahr. Die Zahlen sehen dabei einigermaßen erfreulich und ausgeglichen aus, auch wenn dafür auch Grundstücksverkäufe herangezogen werden.

Noch in diesem Jahr geplant

Um Grundstücke geht es auch bei den Vergaberichtlinien für das Neubaugebiet „Kanstraße Nord“. Die Erschließung des Gebiets ist nämlich noch in diesem Jahr geplant. Mit dem Antoniusquartier steht ein weiteres Neubaugebiet auf der Tagesordnung, auch wenn dort schon alle Grundstücke vergeben sind. Es geht um kleinere Anpassungen im Bebauungsplan.

Außerdem stehen mehrere Bauangelegenheiten auf der Agenda. Die Gemeinderäte müssen über einige Auftragsvergaben entscheiden. Derzeit wird ja das ehemalige Sparkassengebäude in der Wilhelmstraße zum Bürgeramt umgebaut (wir berichteten). Die Arbeiten zur Entkernung sind abgeschlossen, die Fenster sind als Nächstes an der Reihe. Nachdem die ersten Gewerke für den Umbau bereits vergeben sind, wurden drei weitere Gewerke ausgeschrieben. Diese sind der Trockenbau, die Elektroarbeiten sowie die Metallbau- und Verglasungsarbeiten.

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Auch in der Mehrzweckhalle sind Arbeiten auszuführen. Dort beschäftigt man sich vor allem mit der Abdichtung des Daches. Doch auch bei der Gaststätte sind Ausbesserungen notwendig. In der Sitzung sollen Trockenbau- und Elektroarbeiten vergeben werden. Dabei geht es um eine Erneuerung der beschädigten Gipskartonplatten sowie um die Erneuerung der Beleuchtung. Die Überprüfung hat ergeben, dass die vorhandene Beleuchtung nicht den Vorschriften entsprach. Die Notbeleuchtung wurde überprüft. Die eigentliche Installation war in Ordnung, jedoch haben die Geräte die erforderliche Leuchtdauer von drei Stunden bei Weitem nicht mehr geleistet. Somit muss diese auch ersetzt werden. Die ausgeschriebenen Leistungen umfassen die Beleuchtung im gesamten Gastraum inklusive der Notbeleuchtung.

Fehler im Vergabeverfahren

Bereits in der Novembersitzung hatte der Gemeinderat die Verbesserung der Infrastruktur am Festplatz beschlossen, da der Wochenmarkt dort für längere Zeit seinen neuen Standort haben soll. Vor allem der Energieverteiler muss erneuert und erweitert werden. Die Kostenberechnung geht von 39 000 Euro aus, die Angebote werden erst am Abend der Sitzung enthüllt, da die Arbeiten wegen eines Fehlers im Vergabeverfahren erneut ausgeschrieben werden mussten.

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Die Corona-Pandemie lässt auch den Gemeinderat nicht los. Es soll darüber entschieden werden, ob die Elternbeiträge nicht erhoben beziehungsweise erstattet werden, wenn wegen der landesweit geltenden Bestimmungen die Einrichtungen geschlossen bleiben und keine Notbetreuung in Anspruch genommen wurde und wird.

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Eine Ausnahmegenehmigung für die Fassadenbeleuchtung des Wasserturms sowie die Beratung über einen zeitlich befristet einzustellenden Klimamanager oder eine Klimamanagerin schließen die Sitzung ab. Ein Exemplar der Tagesordnung liegt ab 17 Uhr aus.

Redaktion Redakteurin, zuständig für Plankstadt