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Tag der Solidarität

Hungermarsch in Plankstadt soll Bedürftigen helfen

Am Sonntag, 22. Mai, findet der Hungermarsch zum 39. Mal statt. Zugute kommen soll er Projekten in Afrika und Osteuropa.

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hgü/mgw
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Grafiker Klaus-Peter Deimann (v. l.) freut sich mit Heidi Günther und Hanne Bauer vom Plankstadter Organisationsteam auf den Hungermarsch am 22. Mai. © Bauer

Plankstadt. Der Hungermarsch zum Tag der Solidarität findet am Sonntag, 22. Mai, bereits zum 39. Mal statt. Um Spenden für Projekte in Afrika und Osteuropa zu sammeln, müssen die Veranstalter um Heidi Günther in diesem Jahr aber bereits zum dritten Mal in Folge neue Wege gehen – nicht nur aufgrund der Corona-Pandemie.

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„Wir wissen, unser Mitgefühl und unsere Spenden gelten in diesen Tagen verständlicher Weise den durch den grausamen Krieg geschundenen Menschen in und aus der Ukraine, und das ist gut so“, betont Günther. „Aber wir dürfen das Elend und die Leidtragenden in ferneren Regionen dieser Welt nicht vergessen. Seit fast 40 Jahren sind diese schon auf unsere Hilfe angewiesen und so bitten wir heute schon sehr herzlich darum, auch unsere Hilfsprojekte mit einer Spende zu unterstützen.“

Fünf Kirchengemeinden beteiligt

Beteiligt sind die fünf katholischen Gemeinden Plankstadt, Brühl, Ketsch, Oftersheim und Schwetzingen, die jeweils unterschiedliche Projekte unterstützen. Seit 1983 versuchen die Organisatoren mit ihrer Spendenaktion einen Beitrag für mehr Gerechtigkeit und Solidarität in der Welt zu leisten. Die gesammelten Gelder kommen sozialen und karikativen Projekten zugute. Plankstadt ist dieses Jahr Ausrichter des Tages der Solidarität und wird mit dem eingenommenen Geld wie seit langer Zeit Schulen und Handwerkerschulen in Mvimwa in Tansania ebenso bezuschussen wie seit zehn Jahren Familien, Waisenkinder sowie kranke ältere Menschen in Rumänien.

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Brühl setzt sich erneut für die Unterstützung von Schulen in der Partnergemeinde Dourtenga in Burkina Faso ein, Ketsch unterstützt weiterhin die Arbeit der Schwestern vom kostbaren Blut in Kenia und Straßenkinder in den Slums von Nairobi. Seit vielen Jahren gilt das Engagement der Oftersheimer unterdessen dem Kampf gegen die Krankheit HIV und hier besonders infizierten, verwaisten oder verlassenen Kindern in Südafrika, während sich Schwetzingen dem Schutz von Kindern vor schädlichen kulturellen Praktiken in Togo widmet. Hierzu gehörten Kinderhandel, Frühheirat und Exorzismus.

Jahrzehntelange Kontakte gewährleisteten, dass die Spenden in voller Höhe dort ankämen, wo sie am nötigsten gebraucht würden, unterstreicht Heidi Günther im Vorfeld des 39. Hungermarschs. „Nach wie vor ist unsere Hilfe dort überall bitter nötig.“

Die Vorbereitungen für den Hungermarsch, der in genau einem Monat stattfindet, laufen derzeit auf Hochtouren. Der Schwetzinger Grafiker Klaus-Peter Deimann hat wie in den vorangegangen Jahren die Drucksachen ehrenamtlich für die Spendenaktion angefertigt und die darin enthaltenen Marschkarten sowie Flyer mit Informationen zur Spendenaktion der fünf beteiligten katholischen Gemeinden liegen in den Kirchen nun zum Mitnehmen aus. Die Plakate weisen in den Ortschaften auf den Tag hin und laden zum Mitmachen ein.

Den Auftakt des Marschs bildet am Sonntag, 22. Mai, eine Open-Air-Eucharistiefeier um 10.30 Uhr im Hof des Pfarrheims und des Kindergartens St. Nikolaus in der Schwetzinger Straße 35. hgü/mgw

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Info: Spendenkonto: Römisch-Katholische Kirchengemeinde Schwetzingen, Sparkasse Heidelberg DE57 67250020 0024 3000 05, BIC SOLADES1H0

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