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Ausschuss - Stellplatzfrage ist bei Entscheidungen wichtig / Im Bestand wird saniert und erweitert

In Plankstadt wird viel gebaut

Von 
Catharina Zelt
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Plankstadt. Viele Bauvorhaben prägten die jüngste Sitzung des Ausschusses für Ordnung, Bau und Umwelt. Zunächst entschied das Gremium über die Umnutzung eines Anbaus zu Wohnraum in der Schwetzinger Straße 57. In dem eingeschossigen Bestandsanbau sollen drei Zimmer mit Küche und Bad untergebracht werden.

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Sanierungsrechtlich werde empfohlen, bei dann drei Wohneinheiten mindestens drei Stellplätze zu fordern, um dem Ziel „wohnumfeldverbessernde Maßnahmen“ gerecht zu werden – gerade im Hinblick auf den zu befürchtenden Parkplatzsuchverkehr, heißt es in der Vorlage. Zum Beispiel durch den Abriss des noch vorhandenen Schuppens wäre das möglich. Einstimmig versagten die Mitglieder des Ausschusses das sanierungsrechtliche Einvernehmen zur Umnutzung des Anbaus, da das Vorhaben dem sanierungsrechtlichen Ziel wegen zu wenig Stellplätzen zuwiderläuft.

„Schräg gegenüber haben wir ein ähnliches Vorhaben aus dem gleichen Grund erst abgelehnt“, sagte Gerhard Waldecker von der Plankstadter Liste (Plali) in seiner Stellungnahme. „Wir sehen das genauso“, stimmte Andreas Berger (CDU) zu, „gleiches Recht für alle.“

Viviane Reize von der Grünen Liste Plankstadt (GLP) schloss sich ihren Vorrednern an und auch Kerstin Engelhardt (SPD) fand: „Da muss man eine einheitliche Linie fahren.“

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Einvernehmen erteilt

Weiter ging es mit dem Umbau eines Einfamilienhauses mit Erweiterung des Balkons mit Außentreppe in der Friedrichstraße 29. Die Eigentümer beabsichtigten neben der Sanierung die Erweiterung des Wohnhauses im Erdgeschoss sowie des Balkons, heißt es in der Vorlage. Außerdem sei am Balkon eine Außentreppe geplant. Einstimmig erteilte der Ausschuss das Einvernehmen.

Über den Abbruch der vorhandenen Bebauung, einer Grundstücksverschmelzung und den Neubau eines Mehrgenerationenhauses im Brühler Weg 28 und 30 hat das Gremium bereits schon einmal entschieden. Damals wurde der Antrag abgelehnt. Nun haben die Eigentümer umgeplant: Ein Mehrgenerationenhaus mit drei Wohneinheiten soll entstehen. Art und Maß der baulichen Nutzung würde sich nach Ansicht der Verwaltung in die Umgebung einfügen. Die geschlossene Bebauung entspreche ebenfalls der Bauweise der Umgebung.

„Wir sehen die Modifizierung wohlgesonnen“, erklärte Gerhard Waldecker in seiner Stellungnahme. Andreas Berger erklärte, dass seine Fraktion bereits vorhergehendes Mal zugestimmt habe und dies auch nach der Nachbesserung wieder tun werde. Für Ulrike Auffarth (GLP) passe das Vorhaben in die Umgebung. Kerstin Engelhardt meinte ebenfalls: „Hier wurde gut umgeplant.“

Gebaut werden soll auch in der Bismarckstraße 18. Geplant ist an das bestehende zweigeschossige Wohnhaus einen ebenfalls zweigeschossigen Anbau mit Flachdach zu errichten. Zur Westseite hin soll ein Balkon entstehen. Da die Bautiefe der Nachbarbebauung entspricht und die überbaute Grundfläche im Verhältnis zur Grundstücksgröße steht, füge sich das Vorhaben laut der Verwaltung in die Umgebung ein.

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Der Ausschuss erteilte daher einstimmig das Einvernehmen. „Es freut mich, dass im Bestand so viel gebaut wird“, betonte Bürgermeister Nils Drescher abschließend. caz

Volontariat Jungredakteurin der Schwetzinger Zeitung

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