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SPD - Vorstand beschäftigt sich mit geplanter Bahntrasse

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zg
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Plankstadt. Der Vorstand des SPD-Ortsvereins befasste sich in seiner jüngsten Sitzung in der Gaststätte des Kleintierzüchtervereins einerseits mit den zurückliegenden Aktionen und andererseits mit anstehenden Themen. Ortsvereinsvorsitzender Dr. Jürgen Kegler hob mit einem Rückblick auf die Gedenkfeier für Karl-Peter Wettstein heraus, dass diese Veranstaltung bestens gelungen sei. Erfreut zeigte er sich über die Teilnahme des Landtagsvizepräsidenten Daniel Born und der ehemaligen Landtagsabgeordneten Rosa Grünstein. Festredner Dieter Beil habe die politische Laufbahn des Geehrten ganz ausgezeichnet dargestellt. Auch über den Besuch und die harmonische Atmosphäre der Feier könne man sehr zufrieden sein.

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Kegler ging auch auf die Aussprache mit den Jusos vom Kreisverband Rhein-Neckar in der vorangegangenen Vorstandssitzung ein. Die Jusos hätten dabei einen konkreten Vorschlag unterbreitet, wie man junge Menschen für die Politik interessieren könnte, zum Beispiel mit einer Veranstaltung mit der Bezeichnung „Pizza und Politik“ in der freien Natur. Als erster Termin für ein solches Treffen wurde Samstag, 21. Mai, am Hüttenweg ins Auge gefasst. Das Gespräch mit den Jusos hinterließ bei den Vorstandsmitgliedern eine sehr gute Resonanz.

Unbekannte Variable

Auch die Kommunalpolitik wurde ausführlich behandelt. Pressesprecher Helmut Schneider zitierte zunächst einen Artikel dieser Zeitung vom 27. April mit der nach Meinung der SPD zutreffenden Überschrift „Kosten bleiben eine unbekannte Variable“. Großes Lob stattete er Gemeinderat Dr. Dr. Ulrich Mende ab. Er sei der Einzige im Rat, der Erfahrungen mit den großen Bauvorhaben der Gemeinde wie beim Bau der Mehrzweckhalle gemacht und daraus die notwendigen Konsequenzen gezogen habe. Bei der Mehrzweckhalle seien die Kosten mit rund sieben Millionen D-Mark veranschlagt worden. Die Kostenfeststellung habe sich dann auf über 14 Millionen belaufen. Mende befürchtete, dass sich nun eine solche Misere anhand der vorliegenden Kostensteigerung beim Bau der Kultur- und Sporthalle wiederholen könnte. Fraktionssprecherin Jutta Schneider ging auf die Kostensteigerung nach der Planung vom Mai 2020 bis heute ein. Der Aufwand wurde mit rund 13,2 Millionen Euro genannt und zwei Jahre später mit knapp 24,9 Millionen. Bei den Beträgen handele es sich um Nettokosten, also ohne Mehrwertsteuer. Die Kostensteigerung betrage somit 87 Prozent.

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Ein weiteres Thema war die geplante Gütertrasse zwischen Plankstadt und Eppelheim. Schneider sprach sich klar gegen das Vorhaben aus und schlug vor, die Bürgerinitiative argumentativ zu unterstützen, was die Vorstandschaft einstimmig befürwortete. zg

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