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Kunstausstellung

Vernissage im Wasserturm mit Werken von Dieter Scheck

Die Resonanz bei der Vernissage im Wasserturm von Dieter Scheck ist enttäuschend - dabei zeigt der Künstler viel Fantasie bei seinen Plastiken.

Von 
Nikolaus Meyer
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Eine spannende Ausstellung ist derzeit im Wasserturm zu sehen: Martina Hartmann und Tina Diehl sind hier gerade im Gespräch mit Künstler Dieter Scheck. © Wolfgang Schwindtner

Plankstadt. Welche Bedeutung wird der Kunst in Plankstadt beigemessen? Eine Frage, die sich nach der Ausstellung des Neulussheimer Künstlers Dieter Scheck am Wochenende im Wasserturm förmlich aufdrängt. Denn die Resonanz auf die Kunstschau stand in keinem Verhältnis zum Aufwand, den Künstler betreiben müssen, um ihre Exponate optimal präsentieren zu können.

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Zudem wurde auf die mit „Kunstwerken die aus dem Rahmen fallen“ betitelte Schau vorab im Mitteilungsblatt der Gemeinde, Schwetzinger Zeitung und BAZ sowie durch Plakatwerbung aufmerksam gemacht. Möglicherweise haben mindestens zwei Parallelveranstaltungen am Eröffnungstag einen besseren Besuch und Grußworte von Repräsentanten der Gemeinde verhindert. Am Sonntag war der Zuspruch von meist aus den Nachbarstädten und -gemeinden von Plankstadt kommenden Besuchern dann jedenfalls etwas erfreulicher.

Besonderes Ambiente

An der vorbildlichen Organisation durch die veranstaltende Gemeindebücherei mit Sektempfang und der gelungenen Präsentation im besonderen Ambiente des Wasserturms durch den Künstler kann es nicht gelegen haben, dass bei der Vernissage am frühen Samstagnachmittag lediglich etwa 20 Personen den Eröffnungsworten von Gabi Tagscherer lauschten.

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Die erfahrene Kunsthistorikerin und stellvertretende Leiterin der Gemeindebücherei ließ bei der Vorstellung des Künstlers und seinen Kunstwerken anklingen, dass Kunst und Kunsthandwerk bei Dieter Scheck in einer Art Symbiose eine gelungene Einheit bildeten. „Seiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, die Liebe zum Detail ist unübersehbar und vor allem bei den Kleinplastiken ist kein Material vor ihm sicher“, so lautete die Einschätzung der Expertin.

Um dann noch hinzuzufügen, dass die Bilder trotz einer thematischen Vielfalt immer eine klare Aussage beinhalteten. Während Kleinplastiken wie Obst- oder Pralinenschalen so perfekt gemacht seien, dass man in einigen Fällen nicht unterscheiden könne, ob es sich um ein Kunstwerk oder um echte Früchte und Süßwaren handle.

Dieter Scheck, der den Künstlernamen „Hugeno“ in Erinnerung an Vorfahren aus der Glaubensgemeinschaft der Hugenotten nutzt, konnte sich nicht nur in der Vergangenheit künstlerische Meriten erwerben. So wartete Gabi Tagscherer bei der Vernissage mit einer aktuellen Nachricht auf. Demnach führt die bedeutende Stiftungsfamilie BSW (Bahn-Sozialwerk) und EWH (Eisenbahn-Waisenhort) vom 12. bis 15. Mai in Bad Salzuflen die 29. Bundeskunstausstellung für Künstler und Intellektuelle durch. Der Ex-Bahnmitarbeiter Scheck hatte sich für die Teilnahme mit drei Kunstwerken beworben, die nun alle gezeigt werden.

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Freier Autor 1993: Beginn journalistische Tätigkeit als freier Journalist und ständiger Mitarbeiter der Speyerer Tagespost. Nach Einstellung der traditionsreichen Zeitung am 31. Dezember 2002 verzugsloser Wechsel als ständiger Mitarbeiter zur Schwetzinger Zeitung. Verfasser mehrerer Sonderserien. Unter anderem: Chronik der Speyerer Luftfahrtgeschichte und 4-teilige Serie 40 Jahre Bundeswehrgarnison Speyer mit militär-historischem Rückblick. Ferner Reiseberichte Litauen und Lettland. Sonderseite Geschichte, Brand und Wiedereröffnung Anna Amalia Bibliothek Weimar. Exklusiv-Interviews mit bekannten Persönlichkeiten der Zeitgeschichte wie Ex-Staatspräsident Lech Walesa, Kaiserliche Hoheit Prinzessin Alix Napoleon, Schauspieler Mario Adorf, Ministerpräsident a. D. Dr. Bernhard Vogel, Weltschiedsrichter Markus Merk. Ungeachtet dessen bilden kommunale Ereignisse der Stadt Speyer den Schwerpunkt der Berichterstattung. Sonstiges: Autor des 2006 erschienenen Buches „Höhepunkte der Speyerer Stadtgeschichte in Versen, Texten und Bildern“.

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