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Arbeiterwohlfahrt - Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen, Spendenübergabe und mahnenden Worten der Vorsitzenden

Wacker: „Rentner sind ausgeschlossen“

Von 
zg
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Kassierer Walter Stumpf (v. l.) freut sich mit der Awo-Vorsitzenden Gaby Wacker über die Spende von „DemandFlow“, die Michael Klein überreicht. © Awo

Plankstadt. Der hässliche Dreiklang von Corona, Klima und Krieg überschattete auch die Jahreshauptversammlung der Arbeiterwohlfahrt (Awo). Einerseits freute sich die Vorsitzende Gaby Wacker, dass das Treffen endlich wieder „von Angesicht zu Angesicht“ erfolgen konnte.

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Andererseits zerschieße Putin gerade im Osten den 77 Jahre alten Frieden in Europa. Großartig fand sie es, dass den ukrainischen Flüchtlingen immens viel Hilfsbereitschaft und Unterstützung entgegengebracht werde. Spenden könnten beispielsweise an die „Aktion Deutschland Hilft“ getätigt werden, an der auch Awo International beteiligt ist. „Und die Auswirkungen des Krieges auf unser Leben werden immer deutlicher“, so die Vorsitzende.

„Ungerechtigkeit“ kritisiert

Die Gewählten

Vorsitzende: Gaby Wacker, Stellvertreter: Walter Stumpf

Kassierer: Gerhard Wacker.

Schriftführer und Pressebeauftragter: Gerhard Wacker.

Beisitzer: Christine Grimm, Adelheid Klein und Dieter Schneider.

Kassenprüfer: Michael Klein und Jutta Schneider.

Delegierte für die Rhein-Neckar-Kreiskonferenz: Adelheid Klein, Walter Stumpf und Gerhard Wacker. zg

„Energiekosten explodieren, Nahrungsmittel werden durch die Inflation von Tag zu Tag teurer. Menschen mit geringem Einkommen sind wieder einmal die Verlierer.“ Wacker kritisierte massiv, dass die gerade beschlossenen staatlichen Unterstützungsmaßnahmen nur für einkommenssteuerpflichtige Erwerbstätige gelten. „Die Senioren sind ausgeschlossen“, so Wacker abschließend, „da helfen auch die im Juli anstehenden Rentenerhöhungen nicht. Sie werden von der Inflation aufgefressen und rund 21 Millionen Rentner werden schlechter gestellt. Diese Ungerechtigkeit kann so nicht stehen bleiben.“

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Nach diesen mahnenden Worten wurden die Formalitäten der Hauptversammlung zügig abgeschlossen. Der Rechenschaftsbericht der Vorstandschaft war eher ein Untätigkeitsbericht. Kaffeenachmittage, Ausflüge, Weihnachtsfeiern, Ehrungen, Sammelwoche, alles fiel der Corona-Pandemie zum Opfer. Nur in den Sommermonaten beteiligte sich das Jugendwerk der Awo am Ferienprogramm der Gemeinde.

Zustimmend wurde der positive Kassenbericht von Kassierer Walter Stumpf zur Kenntnis genommen. Vor allem freute er sich über die Erhöhung der Vereinszuschüsse durch die Gemeinde. Die Kassenprüfer Jutta Schneider und Michael Klein bestätigten die korrekte Kassenführung. Werner Engelhardt nahm die Entlastung des Vorstandes vor und bedankte sich für die geleistete Arbeit beim Vorstandsteam.

Großzügige Zuwendung

Mit einem mehr als erfreulichen Punkt fand die Versammlung ihren Fortgang. Trotz ausgefallener Landessammlung konnte der Ortsverein eine beträchtliche Einzelspende von der Firma „DemandFlow“ verbuchen. Michael Klein erläuterte in einem kurzen Impulsvortrag als Vertreter der Geschäftsleitung die Aufgaben des Unternehmens.

Die Kreisgeschäftsführerin der Arbeiterwohlfahrt Rhein-Neckar, Tina Latsch, und der zweite Geschäftsführer Marcus Unger durften sich ebenfalls freuen. Der Ortsverein überreichte feierlich einen Solidarbaustein von 5000 Euro an den Kreis, um dessen vielfältige sozialpädagogischen Arbeitsbereiche zu unterstützen.

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„Schließlich gab es durch die Pandemie, trotz staatlicher Hilfe, einige Mindereinnahmen“, so Latsch bei ihren Dankesworten. „Dieses Geld können wir gut gebrauchen und passgenau einsetzen.“ zg

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