Welde

Welde-Kurpfalzbräu Eisbock aus Plankstadt: Bier aus dem Eis

Das Kurpfalzbräu Eisbock wird beim Ausfrieren konzentriert und verstärkt – jetzt ist es in kleiner Menge wieder erhältlich.

Von 
Pressemitteilung Welde
Lesedauer: 
Jetzt auf dem Markt: Der Kurpfalzbräu Eisbock präsentiert sich als saisonale Starkbier-spezialität. © Kurpfalzbräu/Schwerdt

Plankstadt. Glänzend und tiefdunkel, weich wie Samt, Duft nach Karamell und Honig und echt stark: So beschreibt Welde in eine Pressemitteilung den Kurpfalzbräu Eisbock. Jetzt ist die saisonale Starkbier-Spezialität aus Plankstadt wieder da. So ein Bier brauche viel Zeit, denn nach dem Brauen und Reifen dürfe es über acht Wochen in einem Tank ausfrieren. Dabei gefriere das Bier vom Rand des Tanks nach innen, eine exklusive Bieressenz bleibe zurück – stark in Alkoholgehalt und Geschmack. Das exklusive Starkbier passe perfekt zur Festtafel und zum gemeinsamen Biergenuss, schreibt Welde.

Eigentlich hätte Brauereichef Max Spielmann in diesem Jahr gern einen eher milden Winter – wegen des Gasmangels. Andererseits hoffe er auf richtig kalte Tage im Winter. „Wenn es draußen ordentlich kalt ist, schmeckt unser Eisbock noch mal so herrlich wie sowieso schon“, berichtet der Biersommelier Spielmann. Wasser gefriert schneller als Alkohol – dieses physikalische Gesetz machen sich Brauer zunutze, wenn sie sich an einen Eisbock wagen. Friert man das Bier ein, trennen sich dabei die beiden Flüssigkeiten. „Beim Ausfrieren entziehen wir dem Bier Wasser, wir konzentrieren und verstärken es dadurch“, erklärt Braumeister Stephan Dück. Auch in diesem Jahr wurde das traditionelle Starkbier mit den Hallertauer Hopfensorten Tradition und Perle gebraut. Den malzig-süßen Geschmack entwickele der Bock aus den verschiedenen Karamellmalzen und dem Melanoidinmalz. Letzteres sei ein speziell gedarrtes Gerstenmalz, das für feine Honig- und Biskuitnoten sorge.

Hätte eines Winterabends im 19. Jahrhunderts nicht ein Brauergeselle in Kulmbach den Auftrag seines Braumeisters vergessen und die Holzfässer wie aufgetragen ins Lager geräumt, vielleicht wäre dieser Biergenuss nie entdeckt worden. Denn der Inhalt der Bierfässer gefror in eisiger Nacht, nur in der Fassmitte gab es noch ein Bierkonzentrat. Ein äußerst Schmackhaftes, wie man am nächsten Tag feststellte: Der Eisbock war geboren. In Plankstadt habe man nur eine kleine Menge vom Saisonbier Kurpfalzbräu Eisbock gebraut, erklärt Brauereichef Spielmann. Das Bier sei jetzt im gut sortieren Getränkehandel erhältlich, solange der Vorrat reiche.

Mehr zum Thema

Gewerbegebiet

Über 250 Arbeitsplätze entstehen beim "A!real III" in Plankstadt

Veröffentlicht
Von
Stefan Kern
Mehr erfahren
Reise

Familie Moser braut mitten in den Weinbergen das Mendelbier

Veröffentlicht
Von
Daniela Käflein
Mehr erfahren
Fußball

Wirtschaft erwartet ein trübes WM-Geschäft

Veröffentlicht
Von
Von Christian Johner
Mehr erfahren