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Evangelischer Frauenkreis - Archivar Ulrich Kobelke berichtet

„Wie es frieha mol woar“

Von 
uk/Archivbild:Zeuner
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Plankstadt. Schon vor einem Jahr geplant, konnte der Vortrag beim evangelischen Frauenkreis Corona-bedingt erst jetzt stattfinden. So konnten sich die Damen mit Pfarrerin Christiane Banse erst jetzt treffen, um sich in einem Vortrag von Gemeindearchivar Ulrich Kobelke (kleines Foto) das alte „Plankschd, wie es frieha mol woar“ in Bildern und vielen Infos anzuschauen – die mittlerweile wenigstens etwas gelockerten Corona-Vorschriften machten es unter Auflagen möglich.

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Auf über 130 Bildfolien – reich gespickt mit Informationen und launigen Anmerkungen – zeigte der Archivar auf, was es aus Plankstadt Wissenswertes und auch längst Vergessenes zu berichten gibt. Da nicht alle Damen mit hiesigem Dialekt aufgewachsen sind, gab es zunächst eine kleine Einführung in die Plankschder und Kurpfälzer Sprachgewohnheiten. Bebilderte Gegenüberstellungen zeigten, wie sehr sich das Ortsbild Plankstadts in 100 Jahren verändert und wie sehr sich auch das gesellschaftliche Leben in Plankstadt gewandelt hat. Es wurde aus der Vielzahl der längst verschwundenen Gaststätten und Geschäften ersichtlich.

„Den kenn isch vun da Schul“

Längst vergessene Persönlichkeiten wie Bürgermeister, Ärzte, Lehrer, die Pfarrer beider Konfessionen und weitere Honoratioren, tauchten nicht nur vor dem geistigen, sondern auch bildlich vor den Zuhörern auf und so manches „Kannsch disch an den noch entsinne?“ oder „Den kenn isch noch vun da Schul“ war im Saal zu hören.

So kamen auch viele Erinnerungen an alte Zeiten auf, die sich die Damen gerne ins Gedächtnis riefen. Vieles von dem, was die Zuhörerinnen zu sehen und zu hören bekamen, wird irgendwann im Dunkel der Geschichte verschwinden. Und wie im Flug verging die Zeit – abschließend dankte Roswitha Kolb den Damen fürs Kommen und dem Referenten für seinen kurzweiligen und interessanten Vortrag.

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Im Namen des Frauenkreises überreichte sie ein Präsent und auch Pfarrerin Christiane Banse zeigte sich beeindruckt, wie viel Interessantes über Plankstadt zu erfahren war. Wie immer schloss der Kreis mit einem Gebet. uk/Archivbild:Zeuner

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