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Im Interview - HSG-Trainer Schnetz hält nichts von Klassen-Teilung

„Am Ende kann einen die Tagesform die Liga kosten“

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krau/Bild: Lenhardt
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Im Interview mit Martin Schnetz, Trainer des Handball-Badenligisten HSG St. Leon/Reilingen, gibt er Einblicke in die Vorbereitung und die Saison 2021/22, die in der Staffel B am 3. Oktober starten soll.

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Wie haben Sie und das Team die Corona-Pause durchgestanden?

© Dorothea Lenhardt

Martin Schnetz: Die Corona-Pause war natürlich für keinen Mannschaftssportler einfach. Wir haben mit Laufplänen für die Fitness gearbeitet. Dazu gab es regelmäßig gemeinsame Onlinetermine zum gegenseitigen Austausch.

Wie lief der Neueinstieg ins Training?

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Schnetz: Den Neueinstieg haben wir bewusst nicht gleich auf voller Intensität begonnen, da die Verletzungsgefahr nach einer so langen Pause sehr hoch ist. Aber natürlich waren alle glücklich, wieder in der Halle zu sein und Handball spielen zu dürfen.

Wie zufrieden sind Sie mit der bisherigen Vorbereitung?

Schnetz: Mit dem bisherigen Verlauf bin ich eigentlich recht zufrieden. Leider sind wir erwartungsgemäß nicht immer vollzählig im Training – da muss man ab und an schon ein wenig improvisieren.

Ist die Einteilung gerecht oder gibt es eine stärkere oder schwächere Staffel?

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Schnetz: Nach geografischen Gesichtspunkten ist die Einteilung nachvollziehbar. Natürlich ist eine Einteilung in Nord und Süd vollkommen unabhängig von der Leistungsstärke. Zumindest auf dem Papier erscheint uns die Südstaffel nicht gerade einfach.

Was ist das Ziel für die Saison auch in Bezug auf die Staffeleinteilung?

Schnetz: Ziel Nummer eins ist es, den vierten Platz in unserer Staffel zu erkämpfen, was gleichbedeutend mit dem Klassenerhalt wäre. Da das gewiss nicht einfach wird, ist das Hauptziel nach wie vor der Klassenerhalt – zur Not über eine erfolgreiche Abstiegsrunde.

Wie geht die Vorbereitung weiter?

Schnetz: Für uns beginnt jetzt die intensive Phase mit drei Einheiten pro Woche. Zudem ist ein zweitägiges Trainingslager mit Testspiel angesetzt. Gegen Ende September sollten wir so weit sein, am taktischen Feinschliff zu arbeiten. Zudem haben wir fast jede Woche ein Testspiel. Nach der langen Pause ist es wichtig, Wettkampfpraxis zu sammeln.

Was hat sich im Kader getan, wie sieht es personell aus?

Schnetz: Der Kader ist weitestgehend gleich geblieben. Besonders froh bin ich über die Rückkehr von Andi Rausch nach der langen Verletzung. Leider haben sich fünf Spieler entschieden, kürzerzutreten und zukünftig für die zweite Mannschaft zu spielen.

Was geben Sie dem Team mit auf den Weg bis zum Rundenbeginn?

Schnetz: Wir sind auf einem guten Weg, müssen aber noch viel an uns arbeiten. Für die Runde gilt: Es gibt keine einfachen Spiele – wenn alles passt, können wir jeden Gegner schlagen, wenn nicht aber auch gegen jeden verlieren. krau/Bild: Lenhardt

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